18 June 2026, 22:19

A39-Ausbau zwischen Wolfsburg und Lüneburg: Gericht entscheidet über Zukunft des Projekts

Verzögerung bei A39-Ausbau: Wichtiges Gerichtsurteil steht bevor

A39-Ausbau zwischen Wolfsburg und Lüneburg: Gericht entscheidet über Zukunft des Projekts

Ausbau der A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg vor gerichtlicher Hürde

Der Ausbau der Autobahn A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg ist auf eine rechtliche Blockade gestoßen. Die Bauarbeiten ruhen weiterhin, während ein Gericht über einen langjährigen Streit mit der Umweltorganisation BUND entscheiden soll. Das Projekt, das wichtige Städte wie Lüneburg, Wolfsburg und Braunschweig verbinden soll, steht nun vor einer weiteren entscheidenden Verhandlung.

Schon 2019 hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss für den südlichen Abschnitt des A39-Ausbaus eingereicht. Das Gericht gab dem BUND zunächst recht und verpflichtete die Behörden, das Verfahren im Dezember 2020 nachzubessern und zu ergänzen. Dennoch gilt die Planfeststellung für den südlichen Abschnitt laut der Website der Autobahn GmbH weiterhin als nicht vollziehbar.

2024 leitete der BUND eine weitere Klage ein, und der Fall ist bis heute nicht entschieden. Eine mündliche Verhandlung ist für den 23. Juni angesetzt, das Urteil wird für den folgenden Dienstag erwartet. Diese Entscheidung könnte darüber bestimmen, ob die Bauarbeiten in den Abschnitten Wolfsburg und Gifhorn endlich vorankommen können.

Der südliche Teil der Autobahn soll von Wolfsburg bis nach Ehra im nördlichen Landkreis Gifhorn führen. Zudem ist zwischen dem Autobahnkreuz Weyhausen und der geplanten Anschlussstelle Ehra ein neuer Rastplatz, die Tappenbecker Moor, vorgesehen.

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Das anstehende Urteil wird klären, ob die Arbeiten an der A39 wiederaufgenommen werden können. Bis dahin bleibt das Projekt auf Eis, während rechtliche und ökologische Bedenken weiterhin ungelöst sind. Die fertige Autobahn soll später in die A7 münden und mehrere wichtige Städte der Region miteinander verbinden.

Quelle