25 April 2026, 06:32

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin ab – zu wenig Neutralität

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

AfD lehnt Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin ab – zu wenig Neutralität

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat sich öffentlich gegen eine mögliche Kandidatur von Ilse Aigner für das Amt der Bundespräsidentin ausgesprochen. Die Parteiführung argumentiert, ihr fehle die breite Anerkennung, die für diese Position erforderlich sei. Kritik übt die AfD vor allem an Aigners politischer Bilanz in Bayern.

Aigner, derzeit Präsidentin des Bayerischen Landtags, gilt als mögliche Anwärterin auf das höchste repräsentative Amt Deutschlands. Die AfD lehnt ihre Eignung für das Amt jedoch ab.

AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel betonte, der Bundespräsident solle alle politischen Lager vereinen und nicht als Parteifigur auftreten. Sie warf Aigner vor, während ihrer Amtszeit die eigene Partei, die CSU, über oppositionelle Stimmen gestellt zu haben. Diese Vorgeschichte mache sie Weidel zufolge für eine neutrale Rolle ungeeignet.

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Aigners politische Laufbahn ist eng mit der bayerischen Regierungspartei verknüpft. Die Haltung der AfD deutet darauf hin, dass ihre Nominierung auf Widerstand außerhalb der etablierten Parteien stoßen würde.

Die Ablehnung durch die AfD unterstreicht die Kontroversen um eine mögliche Präsidentschaft Aigners. Im Mittelpunkt der Bedenken stehen ihre wahrgenommene Parteilichkeit und der Mangel an überparteilicher Ausstrahlung. Die Debatte könnte entscheidend dafür sein, ob ihre Kandidatur vorankommt.

Quelle