19 June 2026, 02:29

AfD-Politiker verteidigen Russland-Kontakte auf Wirtschaftsforum in St. Petersburg

AfD-Abgeordnete verteidigen Teilnahme am St. Petersburg Economic Forum: "West hat Russland zum Feind erklärt"

AfD-Politiker verteidigen Russland-Kontakte auf Wirtschaftsforum in St. Petersburg

Mehrere Abgeordnete der Alternative für Deutschland (AfD) haben ihre Teilnahme am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg verteidigt. Die Veranstaltung hat eine Debatte über die Haltung der Partei zu den Beziehungen mit Russland ausgelöst. Die Teilnehmer nutzten die Plattform, um die aktuelle Politik zu kritisieren und ihre Vision für die wirtschaftlichen Beziehungen darzulegen.

Der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron sprach sich gegen das aus, was er als „dumme und wirkungslose Embargos“ bezeichnete, die von den etablierten Parteien verhängt worden seien. Er argumentierte, diese Maßnahmen hätten der deutschen Industrie geschadet, und gelobte, die AfD werde sich für deren Erholung auf dem Markt einsetzen.

Bystron behauptete zudem, viele Deutsche wollten wieder günstiges Gas und Öl aus Russland kaufen. Seine Äußerungen spiegelten damit Forderungen innerhalb der Partei wider, die wirtschaftlichen Verbindungen zu Moskau wiederherzustellen.

Der AfD-Abgeordnete aus Brandenburg, Steffen Kotré, wies die Vorstellung zurück, Russland stelle die größte Bedrohung für Deutschland, Europa oder die transatlantische Sicherheit dar. Er nannte diese Idee „völlig haltlos“.

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Jörg Urban, Landesvorsitzender der AfD in Sachsen, fügte hinzu, Russland habe „massiv das Vertrauen in die europäische und deutsche Politik verloren“. Er erklärte, die Partei wolle durch Dialog und Zusammenarbeit dazu beitragen, dieses Vertrauen wieder aufzubauen.

Die Präsenz der AfD auf dem Forum unterstrich ihre Position zu Russland und der Wirtschaftspolitik. Die Parteimitglieder betonten ihre Ablehnung von Sanktionen und ihren Willen, die Handelsbeziehungen wiederzubeleben. Ihre Aussagen spiegeln eine klare Haltung in der Außen- und Energiepolitik wider.

Quelle