Allgäuer Skifahrer holen doppeltes Gold bei Junioren-WM 2023
Zwei Skifahrer aus dem Allgäu schrieben bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2023 in Tarvisio, Italien, Geschichte. Felix Rösle und Benno Brandis holten jeweils Gold in ihren Disziplinen und rückten damit ihre Heimatregion in den Fokus. Ihr Erfolg kam zu einer Zeit, in der die Sorgen um die Zukunft des Nachwuchses im deutschen alpinen Skisport wachsen.
Felix Rösle, der für den SC Sonthofen an den Start ging, sicherte sich den Titel in der Abfahrt mit einer überzeugenden Leistung. Sein Sieg markierte den Durchbruch für den 19-Jährigen, der intensiv in den Allgäuer Bergen trainiert hatte. Der Triumph unterstrich zudem die Fähigkeit der Region, Spitzen-Skirenner hervorzubringen.
Benno Brandis, Mitglied des TSV Durach, zog nach und gewann Gold im Super-G. Seine präzise und aggressive Fahrweise setzte ihn deutlich von der Konkurrenz ab. Beide Athleten stammen aus dem Oberallgäu, einer Region mit einer starken Skikultur.
Trotz dieser Erfolge gab es zwischen 2024 und 2026 keine dokumentierten Fortschritte junger Allgäuer Skifahrer, die sich direkt auf die Leistungen der deutschen Nationalmannschaft ausgewirkt hätten. Doch ein neues Ausnahmetalent aus der gleichen Region hat kürzlich die Aufmerksamkeit des Deutschen Skiverbands auf sich gezogen. Funktionäre beobachten den aufstrebenden Sportler nun als möglichen künftigen Leistungsträger für das Nationalteam.
Die Junioren-Weltmeisterschaften 2023 bleiben ein Höhepunkt für die Skigemeinde im Allgäu. Rösle und Brandis bewiesen, dass die Region Weltklasse-Athleten fördern kann. Unterdessen sucht der Verband weiterhin nach der nächsten Generation von Skifahrern, die an diese Erfolge anknüpfen können.






