11 May 2026, 02:25

Alma Hasun bezaubert Wien mit zwei Meisterleistungen an einem Tag

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" mit sichtbarem Text und einem Logo auf der Seite.

Alma Hasun bezaubert Wien mit zwei Meisterleistungen an einem Tag

Schauspielerin Alma Hasun glänzte an einem einzigen Tag in Wien mit zwei herausragenden Auftritten. Ihre Rollen in Sophia oder Das Ende der Humanisten und Ganymed Areal ernteten breite Anerkennung. Kritiker lobten ihre Fähigkeit, in zwei aufeinanderfolgenden Vorstellungen zwischen emotional komplexen Figuren zu wechseln.

Der Nachmittag begann im Wiener Kammerspiele-Theater, wo Hasun um 15 Uhr für Sophia oder Das Ende der Humanisten auf die Bühne trat. Die zweieinhalbstündige Aufführung erkundete eine Liebesbeziehung zwischen einem Menschen und einer KI und zeigte ihre Meisterschaft darin, emotionale Tiefe mit futuristischen Themen zu verbinden.

Ohne Pause eilte sie anschließend zum Otto-Wagner-Areal für Ganymed Areal, einen dreistündigen Monolog. Das Stück war Teil des ortsspezifischen Stationentheaters, einer Produktion, die so gefragt war, dass alle Vorstellungen im Steinhof bis Oktober ausverkauft sind.

Jenseits ihrer Bühnenarbeit spricht Hasun oft über die Bücher, die sie prägen. Besonders beeindruckt hat sie die Autobiografie Versuch, dein Leben zu machen von Margot Friedländer. Unter Tschechows Erzählungen schätzt sie besonders Der dumme Franzose aus dem Band Er und Sie – ein Detail, das sie in Interviews erwähnt hat.

Mit ihren beiden Auftritten festigte Hasun ihren Ruf als vielseitige und engagierte Schauspielerin. Beide Produktionen zogen ausverkaufte Häuser an und bestätigten ihr Talent, das Publikum in anspruchsvollen Rollen zu fesseln. Der anhaltende Erfolg des Stationentheaters unterstreicht zudem ihren wachsenden Einfluss im zeitgenössischen Theater.

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