Arjun Maini übertrifft Verstappen in Nürburgring-Qualifikation und setzt Zeichen für das 24-Stunden-Rennen
Hans-Theo BaumArjun Maini übertrifft Verstappen in Nürburgring-Qualifikation und setzt Zeichen für das 24-Stunden-Rennen
Arjun Maini glänzt bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring mit starker Qualifikation
Arjun Maini hat bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring eine überzeugende Leistung gezeigt und die zweite Qualifikationssession als Gesamtvierter abgeschlossen. Am Steuer des Ford Mustang GT3 mit der Startnummer 64 für das Haupt Racing Team (HRT) Ford Performance fuhr er sogar den Formel-1-Star Max Verstappen in derselben Session auf die Plätze. Das Ergebnis weckt hohe Erwartungen, während sich das Team auf das anstrengende Langstreckenrennen an diesem Wochenende vorbereitet.
Maini erzielte in der SP9-Klasse eine beeindruckende Rundenzeit von 8:11,278 Minuten und verwies damit Verstappen im Mercedes-AMG GT3 (8:11,614) auf die folgenden Plätze. Der indische Fahrer, der seit Beginn des GT3-Programms als Werkspilot für Ford unterwegs ist, lobte die extreme Konkurrenz am Nürburgring und bezeichnete das Teilnehmerfeld als eines der härtesten im Motorsport. Mit 161 Fahrzeugen in über 20 Klassen zählt das Rennen zu den vielfältigsten der Welt.
Der 25-Jährige teilt sich den HRT-Ford Mustang mit seinen Teamkollegen Fabio Scherer, David Schumacher und Frank Stippler. Bevor das 24-Stunden-Rennen startet, steht noch eine letzte Qualifikationssession an. Nun gilt es für HRT Ford Performance, die gezeigte Speed in ein starkes Rennergebnis umzumünzen.
Mainis Fokus liegt darauf, das Tempo in eine herausragende Leistung umzuwandeln. Nach dem Übertreffen von Verstappen Zeit ist das Selbstvertrauen im Team groß – doch die eigentliche Herausforderung besteht darin, über die 24-stündige Distanz hinweg konsequent zu bleiben.
Die 24 Stunden auf dem Nürburgring werden Fahrer und Material an ihre Grenzen bringen. Maini und HRT Ford Performance haben bewiesen, dass sie vorne mitfahren können – doch der Sieg verlangt eine fehlerfreie Umsetzung. Mit einer letzten Qualifikationsrunde vor dem Start könnte die finale Vorbereitung des Teams den Ausschlag für den Ausgang des Langstrecken-Klassikers geben.






