Asylanträge sinken um die Hälfte – Dobrindts harte Grenzpolitik zeigt Wirkung
Hans-Theo BaumAsylanträge sinken um die Hälfte – Dobrindts harte Grenzpolitik zeigt Wirkung
In Deutschland sind die Asylanträge in den vergangenen zwei Jahren deutlich zurückgegangen. Während im Jahr 2023 noch 350.000 Anträge gestellt wurden, sank die Zahl bis 2025 auf 170.000. Innenminister Alexander Dobrindt führt den Rückgang auf seine verschärfte Grenzpolitik zurück.
Dobrindt trat sein Amt mit einer klaren Agenda an. Bereits am ersten Tag kündigte er strengere Grenzkontrollen an – ein zentrales Wahlversprechen der CDU/CSU. Seither hat die Bundespolizei bis April 2026 rund 1.340 Asylsuchende an der Grenze abgewiesen.
Die monatlichen Abweisungen blieben konsequent hoch und lagen seit seiner Amtsübernahme durchgehend zwischen 2.000 und 3.000. Zudem ließ der Minister an den Grenzübergängen etwa 8.000 Haftbefehle vollstrecken. Er begründet diese Maßnahmen als notwendig für die sogenannte „Wende in der Migrationspolitik“ Deutschlands.
Dobrindt wertet die sinkenden Asylzahlen als Erfolg seiner Politik. Er setzt sich weiterhin für inner europäische Grenzkontrollen ein und betont, diese seien unerlässlich, um die Kontrolle zu behalten. Der Rückgang der Asylanträge entspricht Dobrindts politischen Zielen. Unter seiner Führung bleiben Grenzabweisungen und Festnahmen auf konstant hohem Niveau. Sein Kurs ist mittlerweile ein zentraler Bestandteil der deutschen Migrationsstrategie.






