Ausgebrochener Stier legt Verkehr in Ilkerbruch lahm und wird euthanasiert
Gabi KranzAusgebrochener Stier legt Verkehr in Ilkerbruch lahm und wird euthanasiert
Ein 350 Kilogramm schwerer junger Stier ist aus einem Stall in Ilkerbruch ausgebrochen und sorgte für Behinderungen in der Nähe der K114 sowie der ICE-Strecke. Die Behörden leiteten umgehend Maßnahmen ein: Die Straße wurde gesperrt, und die Zuggeschwindigkeiten wurden aus Sicherheitsgründen gedrosselt.
Der Ausbruch wurde spätabends gemeldet, als der Stier in der Nähe wichtiger Verkehrswege umherstreifte. Bis zum Morgen waren alle Versuche, das Tier gefahrlos einzufangen, gescheitert – der Bulle blieb weiterhin auf freiem Fuß.
Ein Polizeihubschrauber entdeckte den Stier gegen 1 Uhr nachts in einem Gebüsch. Der Besitzer arbeitete die ganze Nacht mit den Beamten zusammen, um die Bewegungen des Tieres zu verfolgen. Versuche, den Stier zu betäuben, wurden jedoch wegen der hohen Risiken abgebrochen.
Die Polizei bestätigte später, dass der Bulle stark aufgeregt und verletzt war. Da eine sichere Einfangmethode nicht möglich war, wurde das Tier als letzte Lösung aus Gründen der öffentlichen Sicherheit euthanasiert.
Der Vorfall führte zu vorübergehenden Straßensperrungen und Zugverspätungen. Die Behörden bestätigten, dass die Euthanasie des Stiers aus Sicherheitsgründen notwendig war. Sobald die Lage bereinigt war, normalisierten sich der Straßen- und Bahnverkehr wieder.






