29 March 2026, 16:27

Betrüger täuschen zwei Opfer in Ostprignitz-Ruppin mit falschen Bank- und Polizeianrufen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Betrüger täuschen zwei Opfer in Ostprignitz-Ruppin mit falschen Bank- und Polizeianrufen

Zwei Einwohner des Landkreises Ostprignitz-Ruppin auf elaborierte Betrugsmaschen hereingefallen

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In den vergangenen Tagen sind zwei Bewohner des Landkreises Ostprignitz-Ruppin Opfer raffinierter Betrugsversuche geworden. Kriminelle gaben sich als vertrauenswürdige Beamte aus, um einen 55-jährigen Mann aus Neuruppin und eine 79-jährige Frau aus Kyritz zu täuschen. Beide Fälle endeten mit finanziellen Verlusten, bevor die Geschädigten den Schwindel durchschauten.

In Neuruppin kontaktierte ein Betrüger, der sich als Bankmitarbeiter ausgab, den 55-Jährigen. Der Täter überredete ihn, seine Online-Banking-Daten preiszugeben – angeblich für Sicherheitsüberprüfungen. Sobald der Mann seine Zugangsdaten weitergegeben hatte, hob der Dieb einen vierstelligen Betrag von seinem Konto ab.

Derselbe Betrügerring zielte auch auf eine 79-jährige Frau in Kyritz ab. Ein Hochstapler rief sie an, gab sich fälschlich als Polizist aus und forderte eine fünfstellige Summe als angebliche Kaution. Die Frau überwies einen niedrigen fünfstelligen Betrag, bevor ihr der Betrug auffiel.

Die regionale Polizei verzeichnet eine Häufung solcher Straftaten in der Region. Zwar liegen noch keine bundesweiten Zahlen für 2023 vor, doch allein in Sachsen-Anhalt wurden im vergangenen Jahr 2.682 Betrugsfälle mit Täuschungsmanövern registriert.

Beide Opfer hatten bereits Geld verloren, als ihnen der Schwindel klar wurde. Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, unerwartete Anrufe kritisch zu prüfen – selbst wenn sich der Anrufer als Bank- oder Polizeimitarbeiter ausgibt. Offizielle Stellen würden niemals am Telefon nach sensiblen Daten fragen, warnen die Ermittler.

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