BFC Dynamo triumphiert im Pokal-Halbfinale mit 6:3 nach chaotischer Verlängerung
Hans-Theo BaumBFC Dynamo triumphiert im Pokal-Halbfinale mit 6:3 nach chaotischer Verlängerung
BFC Dynamo sichert sich mit 6:3 gegen Sparta Lichtenberg dramatischen Einzug ins Berliner Pokalfinale
In einem packenden Halbfinale des Berliner Pokals setzte sich der BFC Dynamo mit 6:3 nach Verlängerung gegen Sparta Lichtenberg durch. Nach einer nervenaufreibenden regulären Spielzeit von 90 Minuten ging das Spiel in die Verlängerung. Zuschauerausschreitungen und eine Rote Karte heizten die ohnehin angespannte Stimmung weiter an, bevor Dynamo schließlich den Finaleinzug perfekt machte.
Der BFC ging früh in Führung, als Levin Mattmüller in der 7. Minute traf. Doch Sparta Lichtenberg kämpfte sich zurück und drehte durch Tore von Dominic Schmüser und Berkin Tonk auf 2:1.
In der Schlussphase wurde die Partie immer chaotischer. Lloyd-Addo Kuffour glich in der 89. Minute zum 2:2 aus und erzwang damit die Verlängerung. Vor dem Wiederanpfiff musste das Spiel für elf Minuten unterbrochen werden, nachdem vor dem Stadion Pyrotechnik gezündet worden war und es zu Zuschauerausschreitungen gekommen war.
Die Verlängerung bot dann ein Torfeuerwerk: Marko Trojanovic brachte Sparta kurzzeitig mit 3:2 in Führung, doch der BFC reagierte prompt. Rufat Dadashov glich in der 103. Minute aus, bevor Leander Fritzsche mit einem Hattrick (101., 107., 128.) die Partie entschied. Spartas Kapitän Ömer Toktumur sah in der 109. Minute die Rote Karte, sodass seine Mannschaft die letzten Minuten in Unterzahl bestreiten musste.
Im Berliner Pokalfinale trifft der BFC Dynamo nun am 23. Mai auf die VSG Altglienicke. Das Spiel findet im Mommsenstadion statt. Mit dem hart erkämpften Halbfinalsieg steht nun das Duell um den Titel bevor.






