25 April 2026, 18:25

Bremerhaven-Speckenbüttel: 56-Millionen-Ausbau für mehr Güterverkehrskapazität

Zeitung mit gedrucktem Text, der täglich Züge nach Kalifornien, The Overland Limited, The Pacific Express und Colorado auf der North Western Line ankündigt.

Bremerhaven-Speckenbüttel: 56-Millionen-Ausbau für mehr Güterverkehrskapazität

Bahnhof Bremerhaven-Speckenbüttel wird für wachsenden Güterverkehr massiv ausgebaut

Der Güterbahnhof Bremerhaven-Speckenbüttel wird für 56 Millionen Euro grundlegend modernisiert, um den steigenden Frachtanforderungen gerecht zu werden. Im Rahmen des Projekts entstehen sieben neue Gleisanschlüsse sowie ein modernes elektronisches Stellwerk. Die Maßnahmen sollen die Kapazitäten erhöhen und die Abstimmung zwischen Schienen- und Hafenlogistik verbessern.

Der Bahnhof Speckenbüttel wickelt derzeit mehr als die Hälfte des gesamten Container-Hinterlandverkehrs für die Bremer Häfen ab. Zudem werden hier rund 80 Prozent der Roll-on/Roll-off-Frachten (RoRo) umgeschlagen – darunter Autos, Landwirtschaftsmaschinen und Militärfahrzeuge. Mit den bestehenden 16 Gleisanschlüssen stößt die Anlage jedoch an ihre Grenzen.

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Im Zuge der Erweiterung entstehen sieben zusätzliche Gleise neben den bestehenden, sodass der Betrieb ohne Unterbrechung weiterlaufen kann. Ein neues digitales Stellwerk ersetzt die veraltete Technik und ermöglicht eine reibungslosere Kommunikation zwischen Zügen und Hafenlogistik. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang 2028 abgeschlossen sein.

Die Modernisierungen zielen darauf ab, den Güterverkehr effizienter zu gestalten und Verzögerungen zu reduzieren. Durch die digitale Signaltechnik kann der Bahnhof mehr Züge abwickeln und so die Rolle Bremerhavens als wichtiger Verkehrsdrehscheibe stärken.

Nach Fertigstellung wird der ausgebauten Bahnhof die Kapazitäten für Container- und RoRo-Frachten deutlich erhöhen. Die Investition von 56 Millionen Euro kommt zudem der Betriebssicherheit von Schienen- und Hafendienstleistungen zugute. Von den Verbesserungen werden vor allem Unternehmen profitieren, die auf die Transportverbindungen Bremerhavens angewiesen sind.

Quelle