CDU lehnt SPD-Antrag zum Schutz des Wupper-Wehrs ab – Streit um Maßnahmen
Gabi KranzCDU lehnt SPD-Antrag zum Schutz des Wupper-Wehrs ab – Streit um Maßnahmen
Die CDU hat angekündigt, den Antrag der SPD zur Stärkung des Schutzes des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten abzulehnen. Beide Parteien sind sich zwar über die Notwendigkeit einig, die Stätte zu bewahren, streiten jedoch über die vorgeschlagenen Maßnahmen.
Die SPD fordert strengere Schritte, darunter größere Polizeieinheiten und eine verstärkte Überwachung. Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, kritisierte den Antrag als unverhältnismäßig und ohne ausgewogenen Ansatz.
Die CDU hält einige Vorschläge, wie eine 24-stündige Bewachung, für undurchführbar. Auch die Forderung nach größeren Polizeieinheiten lehnt sie als unrealistisch ab. Stattdessen setzt die Partei auf häufigere Streifen und eine bessere Öffentlichkeitsarbeit zu Natur- und Denkmalschutz.
Trotz der Differenzen bleibt die CDU kompromissbereit. Sie hofft auf eine realistische Lösung, die das Wehr schützt, ohne die Maßnahmen überzogen auszugestalten.
Die Ablehnung des SPD-Antrags durch die CDU schmälert nicht das gemeinsame Ziel, das Wupper-Wehr zu erhalten. Nun steht beiden Seiten die Aufgabe bevor, einen praktikablen und ausgewogenen Weg für seinen Schutz zu finden.






