07 May 2026, 10:23

CDU verliert tausende Mitglieder – droht ein historischer Schwund bis 2026?

Menschen auf einem Gebäude mit einer Fahne, einem Baum links und Glasfenstern im Hintergrund, wahrscheinlich protestierend für die deutsche Regierung.

CDU verliert tausende Mitglieder – droht ein historischer Schwund bis 2026?

Die CDU erlebt in diesem Jahr einen deutlichen Mitgliederschwund. Parteivertreter warnen, dass Tausende noch vor Ende der Legislaturperiode austreten könnten. Der Rückgang folgt auf eine Phase des Wachstums im Jahr 2024, als die Union die SPD kurzzeitig als mitgliederstärkste Partei Deutschlands überholte.

2024 hatte die CDU noch einen deutlichen Zulauf verzeichnet und über 20.000 neue Mitglieder gewonnen. Dieser Anstieg ermöglichte es ihr, die SPD erstmals seit Jahren in der Mitgliederzahl zu überflügeln. Doch die Entwicklung hat sich inzwischen umgekehrt.

Im Jahr 2026 sind die Austrittszahlen stark angestiegen – viele führen dies auf Unmut über die Politik der Bundesregierung zurück. Auch die Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz stößt innerhalb der Partei auf Kritik.

Generalsekretär Carsten Linnemann äußerte sich besorgt über das Ausmaß der Austrittswelle. Er rechnet damit, dass bis Jahresende Zehntausende die Partei verlassen könnten. Sollte sich der Trend fortsetzen, droht der CDU bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode ein Verlust von bis zu 50.000 Mitgliedern.

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Die Mitgliederkrise der Union spiegelt eine breitere Unzufriedenheit mit der Regierungspolitik wider. Die Parteiführung steht nun vor der Herausforderung, den Abwärtstrend umzukehren, bevor weitere Verluste eintreten. Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich die Entwicklung bremsen lässt – oder ob die Austrittswelle anhält.

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