19 April 2026, 02:25

Der skurrile Hast du gepupst?-Tag und seine kulturellen Überraschungen

Plakat mit einer Person mit entschlossener Miene, einer Uhr im Hintergrund und dem Text "Eine angestellte Frau: Die große Farce-Comedy-Erfolgsshow" oben.

Der skurrile Hast du gepupst?-Tag und seine kulturellen Überraschungen

Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den Hast du gepupst?-Tag. Bei dieser Aktion geht es darum, Fürze als natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Was als humorvolle Idee begann, hat sich zu einer skurrilen Tradition mit überraschenden kulturellen Bezügen entwickelt.

Erfunden wurde der Tag 2006 von Bastian Melnyk, einem deutschen Illustrator und Karikaturisten. Sein Ziel war einfach – er wollte mit Humor und Offenheit ein oft noch tabuisiertes Thema entmystifizieren. Mit der Zeit gewann die Aktion Aufmerksamkeit, weil sie die menschliche Biologie auf heitere Weise betrachtet.

Sogar in alten Mythen taucht das Thema auf. Die französische Ethnologin Elsa Gómez-Imbert dokumentierte eine Geschichte der Tatuyo, eines indigenen Volkes in Kolumbien. In ihrer Überlieferung begegnet ein Mann dem Geist des Waldes, dem ein After fehlt. Diese Begegnung führt zur Erschaffung von Ton und verbindet so körperliche Funktionen mit der Natur.

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Auch die moderne Popkultur hat das Thema für sich entdeckt. Mr. Methane, ein britischer Künstler, der als "professioneller Furzer" bekannt ist, hat eine Karriere daraus gemacht, musikalisch zu furzen. Seine Auftritte zeigen, wie etwas Alltägliches wie Darmgase zur Unterhaltung werden kann.

Der Hast du gepupst?-Tag bleibt eine verspielte Erinnerung an die menschliche Natur. Er verbindet Volksglauben, Humor und sogar Performance-Kunst. Zwar ist er kein offizieller Feiertag, doch jedes Jahr im Februar sorgt er für Gesprächsstoff – und für Lacher.

Quelle