Deutsche Bahn wirbt mit Olympia-Gold – und löst damit einen Eklat aus
Kreszentia SchachtOlympia-Team ärgerlich über Deutsche Bahn-Kampagne: 'Nicht der richtige Weg' - Deutsche Bahn wirbt mit Olympia-Gold – und löst damit einen Eklat aus
Deutsche Bahn wirbt mit Olympia-Erfolgen – und erntet Kritik
Die Deutsche Bahn hat einen Aktions-Fahrpass auf den Markt gebracht, der an die Erfolge deutscher Athlet:innen bei den Winterspielen 2026 geknüpft ist. Das vergünstigte Angebot gewährt kostenlose Fahrten an Tagen, an denen Deutschland Gold holt – doch der Schritt sorgt für scharfe Kritik seitens der Sportfunktionäre.
Otto Fricke, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), bezeichnete die Kampagne als "Ambush-Marketing" und warf dem Bahnkonzern vor, olympische Leistungen für Profitzwecke auszunutzen.
Die probeweise eingeführte BahnCard Gold kostet 19,90 Euro und war vom 16. Januar bis 5. Februar erhältlich. Inhaber:innen können am Tag nach einem deutschen Goldmedaillenerfolg alle Fernzüge kostenlos nutzen. Ein Werbespot zur Aktion zeigt mehrere deutsche Winterportstars, darunter Olympiasieger:innen und Paralympics-Champion:innen.
Fricke verurteilte die Promotion scharf: Die Deutsche Bahn profitiere von der harten Arbeit der Athlet:innen, ohne etwas an den Sport zurückzugeben. Der DOSB reichte eine Beschwerde beim Unternehmen ein, erhielt jedoch keine substanzielle Antwort. Statt solcher Kampagnen forderte Fricke den Konzern auf, die Basis- und Nachwuchsförderung im Sport zu unterstützen.
Bisherige Kooperationen zwischen Wirtschaft und Spitzensport in Deutschland umfassten etwa Partnerschaften wie Pammys mit dem Deutschen Skiverband (DSV) oder Marquardt mit dem Olympiastützpunkt Stuttgart. Die aktuelle Bahn-Initiative steht jedoch in keinem direkten Zusammenhang mit offiziellen Olympia-Sponsoringprogrammen oder der Athletenförderung.
Der DOSB zeigt sich unzufrieden mit der Reaktion der Deutschen Bahn auf seine Beschwerde. Die Rabattaktion läuft derweil weiter – mit kostenlosen Fahrten an Goldtagen. Gleichzeitig fordern Sportvertreter:innen mehr unternehmerisches Engagement für Breiten- und Leistungssport.
Deutsche Bahn Defends Olympic Fare Card Amid DOSB Backlash
Deutsche Bahn has responded to DOSB criticism of its Gold Card campaign. The railway company stated it has 'greatest respect' for athletes' achievements and cannot understand the backlash. Key points from their rebuttal include:
- The BahnCard Gold was offered from 16 January to 5 February to celebrate German Olympic successes.
- A spokesperson emphasized the initiative aimed to 'honor outstanding athletic performance'.
- The company claims no connection to 'ambush marketing' allegations, despite ongoing DOSB complaints.






