07 June 2026, 02:22

DGB fordert Pflicht zur betrieblichen Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer

Rentenreform: DGB-Chef Fahimi fordert verpflichtende betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer mit Arbeitgeberzuschuss

DGB fordert Pflicht zur betrieblichen Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer

DGB drängt auf verpflichtende betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitnehmer

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) setzt sich für eine gesetzliche Pflicht zur betrieblichen Altersvorsorge für alle Beschäftigten ein. Derzeit verfügen rund 20 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland über keine solche Absicherung – vor allem, weil ihre Arbeitgeber nicht an Tarifverträge gebunden sind. DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi argumentiert, der Vorschlag sei fair, insbesondere im Vergleich zu höheren Beitragssätzen in anderen europäischen Ländern.

Fahimi hat einen Plan skizziert, nach dem die betriebliche Altersvorsorge als Ergänzung zur gesetzlichen Rente dienen soll. Sie besteht darauf, dass Arbeitgeber sich an den Kosten beteiligen müssen, statt die Last allein den Beschäftigten aufzubürden. Der DGB ist bereit, diese Rentenansprüche über Tarifverhandlungen durchzusetzen, um eine Abdeckung für alle Arbeitnehmer unter gewerkschaftlicher Vertretung zu gewährleisten.

Für Unternehmen ohne Tarifbindung schlägt der DGB vor, Beschäftigte unter vereinfachten Bedingungen in bestehende Vorsorgesysteme einzubinden. Fahimi räumt ein, dass mit Widerstand zu rechnen sei – angesichts der aktuellen finanziellen und wirtschaftlichen Lage. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass in vielen europäischen Ländern bereits Beiträge von 20 Prozent oder mehr fällig werden, wobei Arbeitgeber oft den größeren Teil übernehmen.

Bis Ende des Monats will der DGB konkrete Vorschläge für die verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vorlegen. Fahimis Position bleibt klar: Das System müsse von Arbeitgebern mitfinanziert werden, um die Belastung für die Beschäftigten zu verringern.

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Mit dem Vorstoß des DGB soll die Rentenlücke für Millionen deutscher Arbeitnehmer geschlossen werden. Bei einer Umsetzung müssten Arbeitgeber gemeinsam mit den Beschäftigten in die Vorsorge einzahlen – ähnlich wie in anderen europäischen Ländern. Die Gewerkschaft plant, ihre Empfehlungen in den kommenden Wochen finalisieren und Verhandlungen aufnehmen.

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