20 April 2026, 14:30

Dortmunder Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in viralem Video

Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich vor einem Gebäude mit Fenstern und einem Laternenmast, mit einem Himmel im Hintergrund und dem Text "Erste Stufe der Grausamkeit" unten.

Dortmunder Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in viralem Video

Die Dortmunder Polizei hat ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das zeigt, wie ein Mann einen Belgischen Schäferhund (Malinois) misshandelt. Die Aufnahmen verbreiteten sich rasant in den sozialen Medien und führten zu Hunderten von Beschwerden und Hinweisen aus der Bevölkerung. Die Behörden konnten inzwischen einen 44-jährigen Ortsansässigen als Hauptverdächtigen identifizieren.

Der Vorfall wurde der Polizei erstmals am Dienstag, dem 14. April, gemeldet, nachdem das besorgniserregende Video online kursierte. Die Beamten beschafften umgehend einen richterlichen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Verdächtigen im Rahmen der Ermittlungen.

Während der Aktion beschlagnahmten die Behörden den Hund und brachten ihn in ein Tierheim, wo er nun versorgt wird. Offiziell wurden strafrechtliche Ermittlungen nach dem deutschen Tierschutzgesetz eingeleitet; die Untersuchungen dauern noch an.

Angesichts der öffentlichen Empörung warnte die Dortmunder Polizei davor, das Video weiterzuverbreiten. Gleichzeitig betonte sie, dass Drohungen oder Aufrufe zu Selbstjustiz als Straftaten verfolgt würden. Der Verdächtige, dessen Identität nicht bekannt gegeben wurde, bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

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Der Belgische Schäferhund befindet sich derzeit in der Obhut eines Tierheims, während die Ermittlungen fortgesetzt werden. Die Polizei wies erneut darauf hin, dass die Weiterverbreitung des Videos oder rechtswidrige Handlungen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Der Fall wird nach den deutschen Tierschutzbestimmungen weiterverfolgt.

Quelle