24 May 2026, 00:34

Drei Gleisbetreter bei Müngstener Brücke stoppen Zugverkehr für eine Stunde

Leichtsinn auf der Müngstener Brücke hat teure Folgen: Polizei und Stadtverwaltung verhängen Kostenbescheide gegen die Täter

Drei Gleisbetreter bei Müngstener Brücke stoppen Zugverkehr für eine Stunde

Drei Personen bei widerrechtlichem Betreten der Gleisanlagen nahe der Müngstener Brücke erwischt

Am Sonntag, dem 8. März, wurden drei Personen dabei ertappt, wie sie sich unbefugt auf den Gleisanlagen in der Nähe der Müngstener Brücke aufhielten. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Zugverkehrs und verursachte erhebliche Kosten für die Einsatzkräfte. Die Behörden haben den Beteiligten nun offizielle Kostenbescheide zugestellt.

Gegen 12:05 Uhr meldeten mehrere Zeugen, zwei Erwachsene und ein Kind unrechtmäßig im Gleisbereich gesehen zu haben. Die Strecke wurde umgehend für den Schienenverkehr gesperrt und blieb zwischen 12:09 Uhr und 12:50 Uhr geschlossen, während die Rettungskräfte im Einsatz waren.

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Die Stadt Solingen hat inzwischen einen Kostenbescheid auf Grundlage des nordrhein-westfälischen Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetzes (BHKG) erlassen. Die Auslagen der Solinger Feuerwehr für den Einsatz beliefen sich auf etwa 656 Euro. Die Bundespolizei veranschlagte zudem Kosten in Höhe von 99,60 Euro, während die Wuppertaler Polizeibehörde von jedem der Kostenschuldner 118,50 Euro fordert.

Gegen die beiden Erwachsenen wurden wegen des unbefugten Betretens der Gleise Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Stadt Remscheid prüft unterdessen noch, ob weitere Kostenforderungen geltend gemacht werden.

Der Vorfall unterbrach den Zugverkehr fast eine Stunde lang und zog finanzielle Konsequenzen für die Verantwortlichen nach sich. Die Behörden wiesen erneut auf die Gefahren rücksichtslosen Verhaltens in der Nähe von Bahnanlagen hin und betonten die Risiken für sowohl Einzelpersonen als auch den öffentlichen Nahverkehr.

Quelle