30 June 2026, 00:17

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt geht an den Start

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt an Frauen und queeren Menschen

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt geht an den Start

Die Stadt Freiburg startet eine Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ Die Initiative zielt darauf ab, das Bewusstsein für das Problem zu schärfen, Betroffene zu unterstützen und die Öffentlichkeit zum Handeln gegen ein anhaltendes Problem zu ermutigen, das Frauen, Kinder sowie queere und trans Personen in der Stadt betrifft.

Gewalt in Freiburg zeigt sich in vielen Formen – von häuslicher Gewalt und sexueller Belästigung bis hin zu digitaler Gewalt und Übergriffen im öffentlichen Raum. Simone Thomas, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, betonte, dass die Kampagne diese Realitäten aufdecken und für mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Engagement sorgen soll.

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Oberbürgermeister Martin Horn erklärte, die Maßnahme sei Teil einer umfassenderen Strategie, die in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen entwickelt wurde. Sie orientiert sich an der Istanbul-Konvention, die von Regierungen verlangt, geschlechtsspezifische Gewalt systematisch zu bekämpfen und den Schutz der Betroffenen zu stärken. Unterstützt wird die Kampagne zudem von der Mekriba-Stiftung, die sich in den Bereichen Prävention, Aufklärung und Unterstützung von Betroffenen engagiert.

Mit Plakaten, Social-Media-Inhalten und weiteren öffentlichen Aktionen wird die Botschaft der Kampagne in der ganzen Stadt verbreitet. Alle Materialien verweisen Betroffene an konkrete Beratungs- und Hilfsangebote, um sicherzustellen, dass sie die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.

Die Kampagne stärkt Betroffene, indem sie ihre Erfahrungen anerkennt und sie zu verfügbaren Hilfsangeboten führt. Gleichzeitig unterstreicht sie das Engagement Freiburgs, geschlechtsspezifische Gewalt durch Aufklärung, Prävention und strukturelle Unterstützung zu bekämpfen.

Quelle