08 June 2026, 06:16

Füchse Berlin triumphieren mit 43:38 gegen Flensburg und sichern sich Platz zwei

18 Gidsel Tore: Berlin gewinnt Champions League-Generalprobe

Füchse Berlin triumphieren mit 43:38 gegen Flensburg und sichern sich Platz zwei

Füchse Berlin beenden Bundesliga-Saison mit packendem 43:38-Sieg gegen SG Flensburg-Handewitt

Die Füchse Berlin krönten ihre Bundesliga-Saison mit einem mitreißenden 43:38-Erfolg gegen die SG Flensburg-Handewitt. Der Sieg sicherte den zweiten Tabellenplatz und bringt das Team an die Schwelle der Champions-League-Qualifikation. Für die Fans war das letzte Heimspiel zudem ein emotionaler Abschied von drei Schlüsselspielern.

Der Start verlief für Berlin alles andere als ideal: Nach kurzer Zeit lag man mit 5:10 zurück. Doch Mathias Gidsel übernahm das Kommando und traf allein in der ersten Halbzeit 13 Mal. Seine starke Leistung half den Füchsen, die Partie zu drehen – zur Pause führte Berlin mit 30:26.

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Flensburg gab sich nicht geschlagen und verkürzte in den letzten 15 Minuten den Rückstand. Doch Gidsel blieb unaufhaltsam und beendete das Spiel mit 18 Toren – die höchste Ausbeute in einem HBL-Spiel dieser Saison. Mit insgesamt 317 Treffern krönte er sich zudem zum besten Torschützen der Bundesliga.

Torhüter Dejan Milosavljev spielte in seinem letzten Heimauftritt eine entscheidende Rolle und hielt mit wichtigen Paraden den Sieg fest. Nach dem Spiel verabschiedete der Verein Milosavljev, Lasse Andersson und Lukas Herburger, die den Club verlassen.

Mit dem zweiten Platz steht Berlin kurz vor der Champions-League-Qualifikation für die nächste Saison. Allerdings muss der Verein noch einen „Upgrade“-Antrag beim Europäischen Handballverband (EHF) stellen. Alternativ würde der Gewinn der Champions League in diesem Jahr die direkte Teilnahme sichern.

Der 43:38-Erfolg besiegelte einen starken Saisonabschluss für die Füchse. Während die Champions-League-Teilnahme nun von einer EHF-Entscheidung oder einem historischen Titelgewinn abhängt, bereitet sich der Verein auf eine Zukunft ohne drei langjährige Leistungsträger vor.

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