GEN4-Bolide debütiert mit Rekordleistung vor dem Berlin E-Prix 2026
Der neue Formel-E-Boliden der Generation GEN4 hat seinen ersten öffentlichen Auftritt auf der Strecke am Circuit Paul Ricard absolviert. Das neueste Modell markiert einen bedeutenden Fortschritt mit bahnbrechender Technologie und Nachhaltigkeitsmerkmalen. Unterdessen steht das Berlin E-Prix-Doppelrennen am Flughafen Tempelhof Anfang Mai 2026 bevor.
Das GEN4-Fahrzeug ist der erste Einsitzer in der Geschichte der FIA, der über einen permanenten Allradantrieb verfügt. Mit bis zu 600 kW (816 PS) beschleunigt es ohne Durchdrehen der Räder in nur 1,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h – schneller als die aktuellen Formel-1-Boliden. Als "kreislauffähige" Maschine konzipiert, besteht es aus recycelten Materialien und verfügt über eine vollständig recycelbare Batterie.
Bei jüngsten Tests präsentierte Citroën Racing eine auffällige Tarnlackierung auf dem GEN4-Modell. Das bevorstehende Berlin E-Prix wird die Fahrer mit der abrasiven Betonoberfläche in Tempelhof fordern, die für schnellen Reifenverschleiß und starke Hitzeentwicklung bekannt ist.
In der Meisterschaftswertung führt Pascal Wehrlein mit 83 Punkten, gefolgt von Edoardo Mortara mit 72 Zählern. António Félix da Costa geht als Fahrer in Bestform in das Berliner Rennen und erhöht die Spannung im Wettbewerb.
Das Debüt des GEN4 unterstreicht den Innovations- und Nachhaltigkeitsanspruch der Formel E. Beim Berlin E-Prix am 2. und 3. Mai 2026 werden sowohl die Fähigkeiten des neuen Boliden als auch das Können der Fahrer auf der anspruchsvollen Strecke auf die Probe gestellt. Mit Wehrlein, Mortara und da Costa im Rennen verspricht das Wochenende packenden Motorsport.






