Großrazzia in Bad Krozingen bremst Jugendkriminalität erfolgreich aus
Kreszentia SchachtGroßrazzia in Bad Krozingen bremst Jugendkriminalität erfolgreich aus
Welle von Jugendkriminalität in Bad Krozingen nach Großrazzia stark zurückgegangen
Nach einer großangelegten Polizeiaktion ist die Zahl der Straftaten in Verbindung mit Jugendgruppen in Bad Krozingen deutlich gesunken. Die Behörden leiteten in den vergangenen Monaten über 60 Ermittlungsverfahren ein und nahmen mehr als 500 junge Menschen ins Visier. Die verschärften Maßnahmen folgen auf einen starken Anstieg der Vorfälle, der Mitte 2025 begann.
Erste Anzeichen für die Problematik zeigten sich im Mai 2025, als die Meldungen über jugendspezifische Straftaten zunahmen. Bis Dezember häufte sich eine Serie von Raubüberfällen, die den Gruppen zugeschrieben wurden – die Besorgnis in der Bevölkerung wuchs. Als Reaktion wurde Ende Januar 2026 eine Sonderermittlungsgruppe eingerichtet, an der Beamte aus Müllheim, Ehrenkirchen und dem Kriminalkommissariat Freiburg beteiligt waren.
Im Rahmen der Operation konnte die vollständige Struktur der beteiligten Gruppen aufgedeckt werden. Gegen alle identifizierten Tatverdächtigen wurden Strafverfahren eingeleitet. Zudem erließen die Behörden Platzverweise, um weitere Vorfälle zu verhindern.
Bürgermeister Volker Kieber lobte öffentlich die zuständigen Stellen für ihr entschlossenes und wirksames Vorgehen gegen das Problem.
Seitdem ist die Zahl der mit Jugendgruppen in Verbindung stehenden Straftaten deutlich zurückgegangen. Mit laufenden Ermittlungen und den verhängten Platzverweisen streben die Verantwortlichen an, den Rückgang nachhaltig zu sichern. Der Fall gilt als eine der größten Razzien gegen Jugendkriminalität in der Region der letzten Jahre.






