Großübung in Bad Schwalbach simuliert schweren Chemieunfall mit 350 Einsatzkräften
Gabi KranzGroßübung in Bad Schwalbach simuliert schweren Chemieunfall mit 350 Einsatzkräften
Großangelegte Notfallübung am Samstag in Bad Schwalbach
Am Samstag findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird ein schwerer Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen und mehreren Verletzten simuliert. Rund 350 Einsatzkräfte und Freiwillige werden an der Übung teilnehmen.
Die Übung ist von 9:00 Uhr bis voraussichtlich 12:30 Uhr im Bereich des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“ geplant. Das Szenario spielt sich entlang der „Alte Bäderstraße“ ab, wo farbiger Rauch einen echten Austritt gefährlicher Substanzen nachahmen soll. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass in diesem Zeitraum mit vermehrtem Einsatzfahrzeugverkehr in der Umgebung zu rechnen ist.
Die öffentlichen Straßen bleiben zwar befahrbar, doch die Behörden raten davon ab, die Umfahrung um das Gewerbegebiet zu nutzen. Der Rheingau-Taunus-Kreis führt die Übung durch, um die Zusammenarbeit der Katastrophenschutzteams zu testen. Verschiedene Dienste – darunter Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizeieinheiten – werden unter realistischen Bedingungen ihre Abläufe koordinieren.
Im Rahmen der Simulation geht es um die Rettung von Verletzten, die Eindämmung des gefährlichen Stoffaustritts und die Bewältigung von Verkehrsbehinderungen. Die Behörden bitten Anwohner, aus Sicherheitsgründen und zur Gewährleistung eines reibungslosen Ablaufs den unmittelbaren Übungsbereich zu meiden.
Ziel der Übung ist es, die Einsatzbereitschaft der lokalen Rettungskräfte bei großflächigen Schadenslagen zu überprüfen. Die Ergebnisse sollen Stärken aufzeigen und Verbesserungspotenziale im Katastrophenmanagement identifizieren. Nach Abschluss der Simulation werden die Beteiligten ihre Leistungen auswerten.






