30 April 2026, 16:47

Grüne-Expertin Nanni attackiert Merz wegen passiver Haltung zu Trumps Truppendrohung

Ein Plakat für eine Berliner Secession, das eine Frau in einem langen Kleid mit ausgestreckten Armen vor einem hohen, blättrigen Baum zeigt, mit Text, der das Ereignis beschreibt.

Grüne-Expertin Nanni attackiert Merz wegen passiver Haltung zu Trumps Truppendrohung

Sara Nanni, die verteidigungspolitische Expertin der Grünen, hat Bundeskanzler Friedrich Merz scharf dafür kritisiert, dass er es nicht verhindert hat, dass Donald Trump mit der Abzugsdrohung für US-Truppen aus Deutschland droht. Sie argumentiert, dass entschlossenere Führung und klarere Absprachen die Eskalation der Lage hätten verhindern können.

Nanni warf der Regierung unter Merz vor, keine Strategie ausgearbeitet zu haben, um sich auf Trumps Präsidentschaft ab Januar 2025 vorzubereiten. Den Kanzler beschuldigte sie, passiv zu reagieren, statt entschlossene Schritte zum Schutz deutscher Interessen einzuleiten.

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In ihren Äußerungen betonte sie zudem, dass die USA genauso auf die NATO angewiesen seien wie die NATO auf die USA. Ohne einen soliden Plan, warnte sie, drohe Deutschland von Trumps unberechenbarer Politik überrascht zu werden.

Nanni forderte Merz auf, aufhören zu klagen über schwierige Umstände, und stattdessen seine Autorität zu nutzen, um deutsche Prioritäten durchzusetzen. Sie bestand darauf, dass ein kohärentes Vorgehen nötig sei, um Trumps politische Unberechenbarkeit in den Griff zu bekommen, bevor weitere Schäden entstehen.

Der Streit unterstreicht die Spannungen zwischen Berlin und Washington in Sachen Verteidigungsverpflichtungen. Nannis Forderungen setzen Merz unter Druck, in den Verhandlungen mit den USA eine härtere Linie zu vertreten. Das Ergebnis könnte die Sicherheitsstrategie Deutschlands in den kommenden Jahren prägen.

Quelle