11 May 2026, 08:22

Gutenberg-Halbmarathon in Mainz: 17.000 Läufer und kreative Zuschauer-Sprüche

Ein Mann steht am Start eines Marathons vor einem großen "Marathon"-Schild, mit einem Banner rechts daneben und einem Gebäude mit Lichtern, Geländern und Läden im Hintergrund.

Gutenberg-Halbmarathon in Mainz: 17.000 Läufer und kreative Zuschauer-Sprüche

Über 17.000 Läufer beim Gutenberg-Halbmarathon in Mainz – mit Witz und lokalem Charme an der Strecke

Mehr als 17.000 Läufer nahmen am vergangenen Wochenende am Gutenberg-Halbmarathon in Mainz teil. Entlang der Strecke heizten Zuschauer mit geistreichen und motivierenden Schildern die Stimmung an – eine Mischung aus Humor und regionalem Kolorit. Die kreativen Sprüche verleihen sowohl den Teilnehmern als auch den Zuschauern zusätzlichen Schwung.

Der Halbmarathon zog eine bunte Mischung aus lokalen und angereisten Sportlern an, die sich alle durch die 21 Kilometer kämpften. Unter den Zuschauern hielt Carolina Califice ein Schild mit der Aufschrift „Immerhin ist es kein Mathe“ hoch – eine spöttische Anspielung auf ihren Freund, der Mathematik studiert. Nicht weit entfernt feuert Alma Falkenstein ihre Schwestern und eine Freundin mit „Der Teufel trägt Strava“ an, einer Abwandlung des Filmtitels „Der Teufel trägt Prada 2“.

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Regina-Noelle Baums provokantes „Kein Mitleid für die Waden!“ war bereits beim Leipziger Marathon zu sehen, doch diesmal trieb es die Läufer in Mainz voran. Christina Bergmann und ihr Partner setzten mit „Beeil dich … dein Apfelwein wird warm!“ einen regionalen Akzent – eine Hommage an das Mainzer Nationalgetränk. Marlen Macsenaeres Schild „Lauf, Loulou, lauf, du bist großartig, Schatz!“ – angelehnt an ein bekanntes Kardashian-Meme – sorgte für Lacher und zusätzliche Motivation.

Die mit Wortspielen und Popkultur-Referenzen gespickten Schilder hielten die Stimmung lebendig. Viele Läufer berichteten später, dass der Humor und die Unterstützung ihnen halfen, die anstrengenderen Abschnitte der Strecke zu meistern.

Der Gutenberg-Halbmarathon endete mit einem starken Gemeinschaftsgefühl – nicht zuletzt dank der einfallsreichen Unterstützung der Zuschauer. Die Mischung aus persönlichen Scherzen, lokalem Stolz und Internet-Humor machte das Event für die 17.000 Läufer und ihre Fans unvergesslich.

Quelle