19 March 2026, 18:27

Hilde Gerg wechselt von der Skipiste in die Kommunalpolitik

Plakat zum Bazar Nürnberg Winter Sport in Berlin, Deutschland, das eine Person beim Skifahren mit Bäumen im Hintergrund und Text auf dem Plakat zeigt.

Rente: Ski-Legende Hilde Gerg geht in die Politik - Hilde Gerg wechselt von der Skipiste in die Kommunalpolitik

Hilde Gerg, ehemalige Olympische Skirennläuferin und Weltmeisterin, ist in die Kommunalpolitik eingestiegen: Bei der Wahl am 8. März zog sie als Ratsmitglied in den Gemeinderat von Schönau am Königsee ein. Die 55-Jährige, die einst die Skipisten dominierte, rückte nach, nachdem ein höher platzierter Kandidat auf sein Mandat verzichtete.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Gerg hatte sich für die CSU als Ersatzkandidatin bei den jüngsten Kommunalwahlen aufgestellt. Obwohl sie auf der Liste nicht an vorderster Position stand, erhielt sie mehr Wählerstimmen als Franz Graßl, der eigentlich besser platzierte Bewerber. Als Graßl sein Mandat ausschlug, übernahm sie als erste Nachrückerin seinen Sitz im Rat.

Politische Erfahrung brachte Gerg in ihre neue Rolle nicht mit. Ihr Werdegang ist vielmehr vom Leistungssport geprägt, in dem sie internationale Anerkennung erlangte. Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano holte sie Gold im Slalom. Im Laufe ihrer Karriere sicherte sie sich zudem eine Gold- und drei Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften.

Im Ski-Weltcup bewies Gerg ihre Vielseitigkeit mit 59 Podestplatzierungen, darunter 20 Siege. Ihr Erfolg im alpinen Skisport machte sie lange vor ihrem politischen Debüt zu einer bekannten Persönlichkeit.

Nun wirkt Gerg als Gemeinderätin in Schönau am Königsee – ihr erstes öffentliches Amt. Ihre Wahl folgt auf eine lange sportliche Laufbahn, in der sie als Olympische Siegerin, Weltmeisterin und Weltcup-Gewinnerin Titel sammelte. Der Wechsel vom Spitzensport in die lokale Politik eröffnet ihr eine neue Plattform in der Gemeinschaft.

Quelle