17 June 2026, 18:41

Italienischer Bahnkonkurrent Italo startet 2028 in Deutschland durch

Pro Bahn fordert Schutzvorkehrungen für den Eintritt von Italo in den deutschen Fernverkehr

Italienischer Bahnkonkurrent Italo startet 2028 in Deutschland durch

Italo plant Einstieg in deutschen Fernverkehr ab 2028

Der italienische Bahnanbieter Italo hat angekündigt, 2028 auf dem deutschen Fernverkehrsmarkt einzusteigen. Das Unternehmen will wichtige Strecken wie Berlin–München, München–Hamburg sowie Köln–Frankfurt–München bedienen. Die Fahrgastvereinigung Pro Bahn begrüßt den Schritt, betont jedoch die Notwendigkeit fairer Wettbewerbsbedingungen und klarer Regelungen.

Pro Bahn bewertet das Engagement von Italo als positive Entwicklung für den deutschen Schienenverkehr. Der Verband geht davon aus, dass davon Reisende im gesamten Land profitieren könnten. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Michael Koch unterstrich jedoch, dass Wettbewerb für alle funktionieren müsse – nicht nur in Ballungsräumen, sondern auch in ländlichen Gebieten.

Die Vereinigung fordert eine unabhängige nationale Behörde, die die Vergabe von Fernverkehrsstrecken steuert. Zudem sollen bestehende Regionalverbindungen stärker geschützt werden, wenn Zugangsrechte zu Gleisen vergeben werden. Faire Regeln seien entscheidend, um Nachteile für ländliche Regionen und kleinere Anbieter zu vermeiden.

Darüber hinaus setzt sich Pro Bahn für ein einheitliches Tarifsystem ein, das alle Fernverkehrsanbieter umfasst und auch Zeitkarten einschließt. Als Teil des Vorschlags wird auch eine unternehmensübergreifende Alternative zur BahnCard 100 diskutiert.

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Italos Markteintritt in Deutschland ist für 2028 mit Angeboten auf stark nachgefragten Strecken geplant. Pro Bahn unterstützt die Expansion, besteht jedoch auf klare und faire Regeln, um alle Fahrgäste und Dienstleistungen zu schützen. Die Forderungen des Verbands konzentrieren sich auf eine unabhängige Streckenvergabe, faire Wettbewerbsbedingungen und eine vereinheitlichte Tarifstruktur.

Quelle