Krankenhauspersonal in Rheinland-Pfalz protestiert gegen geplantes KV-Gesetz
Hans-Theo BaumKrankenhauspersonal in Rheinland-Pfalz protestiert gegen geplantes KV-Gesetz
Krankenhausmitarbeiter in Rheinland-Pfalz bereiten sich auf Proteste gegen einen Gesetzentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung vor. Die geplante Kundgebung umfasst eine Dringlichkeitssitzung und eine Fotoaktion, um auf die verschlechterten Arbeitsbedingungen und mögliche Stellenstreichungen aufmerksam zu machen.
Um 8 Uhr beginnt am Donnerstag eine außerordentliche Mitgliederversammlung, in der die Forderungen der Protestierenden dargelegt werden sollen. Die Organisatoren haben Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Abgeordnete der Bundestags-Koalitionsfraktionen zur Teilnahme eingeladen.
Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr findet im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion statt. Mitarbeiter, der Personalrat und die Gewerkschaft Verdi führen die Aktion an und argumentieren, dass das geplante Gesetz die Arbeitsstandards verschlechtern und Arbeitsplätze gefährden könnte. Auch die Krankenhausträger haben ihre Unterstützung für den Protest bekundet.
Die zentrale Forderung ist klar: Der Bundestag darf das Gesetz nicht in seiner aktuellen Fassung verabschieden. Ziel der Proteste ist es, Änderungen abzuwehren, von denen die Beschäftigten befürchten, dass sie ihr Arbeitsumfeld verschlechtern würden. Da sich sowohl Mitarbeiter als auch Träger im Widerstand vereint zeigen, wächst der Druck auf die Abgeordneten, den Entwurf zu überdenken.






