11 June 2026, 08:19

Kunst- und Kulturhaushalt in Österreich: Kürzungen abgewendet, aber nicht verhindert

Stabile Finanzierung bedeutet 'einen echten Einschnitt' für die Kultur

Kunst- und Kulturhaushalt in Österreich: Kürzungen abgewendet, aber nicht verhindert

Durch Verhandlungen konnte eine drastische Kürzung des österreichischen Kunst- und Kulturhaushalts abgewendet werden. Zwar muss der Sektor Einsparungen hinnehmen, doch tiefgreifendere Streichungen wurden in der finalen Einigung vermieden.

Der Gesamtetat für Kunst und Kultur sinkt 2027 um 3,3 Prozent. Die Mittel werden von 194,6 Millionen Euro auf 181 Millionen Euro reduziert – ein Minus von 13,6 Millionen Euro. Die Bundeskunstmuseen erhalten sowohl 2027 als auch 2028 jeweils 151,2 Millionen Euro.

Die Mittel für die Denkmalschutzförderung verringern sich um eine Million Euro, von 55 Millionen auf 54 Millionen Euro. Besonders betroffen ist das Museum für Volkskunde: Sein Sanierungsetat wurde um 11,4 Millionen Euro gekürzt. Die Grundförderung für die Bundestheater bleibt hingegen mit 204,2 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre stabil.

Das Österreichische Filminstitut verfügt 2027 und 2028 über ein Budget von 37 Millionen Euro. Das Förderprogramm FISAplus wird in der bisherigen Höhe fortgeführt. Unterdessen feierte das Burgtheater kürzlich die Premiere von Haut um Haut unter der Regie von Stefan Bachmann.

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Während in bestimmten Bereichen gezielt gekürzt wird, bleiben andere Programme unverändert. Die Bundesförderung für Theater, Film und ausgewählte Förderlinien bleibt für die kommenden zwei Jahre bestehen.

Quelle