10 May 2026, 12:21

Lange Nacht der Museen endet für Besucher im Rückreise-Chaos

Roter und weißer Zug hält nachts auf einem Bahnhof mit Wartenden auf dem Bahnsteig und Bänken auf der linken Seite sowie Deckenbeleuchtung

Lange Nacht der Museen endet für Besucher im Rückreise-Chaos

Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig lockt Tausende – Rückreise endet im Chaos

Die diesjährige gemeinsame Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig zog Tausende Besucher an. Das Programm war vielfältig und bot für alle Altersgruppen etwas. Doch während die Museen selbst ein voller Erfolg waren, endete für viele die Heimreise in Frustration.

In beiden Städten gab es ein breites Angebot: In Leipzig zählten das Grassi Museum für Angewandte Kunst, das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste zu den Highlights. In Halle besuchten Gäste das Händel-Haus, die Moritzburg – Museum für moderne Kunst – und das Landesmuseum für Vorgeschichte. Die Eintrittskarten beinhalteten zudem die kostenlose Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen bis in die frühen Morgenstunden.

Probleme gab es, als die S3 nach Halle ausfiel. Alle Rückreisenden mussten auf die S5 ausweichen, die ohnehin nur im eingeschränkten Takt fuhr. Die nächste Abfahrt der S5 vom Leipziger Hauptbahnhof stand erst in über einer Stunde an – Hunderte warteten vergeblich.

Als die S5 schließlich nach Mitternacht eintraf, war sie sofort hoffnungslos überfüllt. Dutzende Besucher konnten nicht mehr einsteigen, da die Züge bis auf den letzten Platz besetzt waren. Viele zeigten sich enttäuscht über das chaotische Ende eines ansonsten gelungenen Abends.

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Die Lange Nacht der Museen war ein Publikumsmagnet mit starkem Besuch Anderaufkommen in beiden Städten. Doch der Ausfall der S3 und das reduzierte Angebot der S5 warfen die Reisepläne Hunderter durcheinander. Die Veranstalter könnten für künftige Auflagen die Transportlogistik überdenken müssen, um ähnliche Probleme zu vermeiden.

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