18 June 2026, 12:24

Linksjugend ['solid] löst mit Stalin-Lob und antisemitischen Äußerungen Empörung aus

Schwerdtner distanziert sich von der Linken Jugend

Linksjugend ['solid] löst mit Stalin-Lob und antisemitischen Äußerungen Empörung aus

Die Linkspartei steht in der Kritik, nachdem Mitglieder ihres Jugendverbandes Linksjugend [’solid] mit umstrittenen Äußerungen aufgefallen sind. Dazu gehörten lobende Bemerkungen über den Stalinismus, die DDR sowie antisemitische Aussagen über Israel. Die Parteiführung hat sich von den Aussagen distanziert und fordert Konsequenzen.

Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks hatten Funktionäre der Linksjugend [’solid] in einem internen Forum positive Ansichten über Josef Stalin, Mao Zedong und den ehemaligen DDR-Staat geäußert. Zudem wurde ein Bild der israelischen Flagge mit dem Spruch „Tod Israel“ gepostet. Es ist nicht das erste Mal, dass die Gruppe für ähnliche Aussagen in der Kritik steht.

Die Führung der Linkspartei verurteilte die Äußerungen umgehend. Die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner wies die Aussagen entschieden zurück. Die Berliner Landesvorsitzenden Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer forderten harte Maßnahmen gegen die Verantwortlichen. Der Fraktionsvorsitzende in Thüringen, Christian Schaft, drängte die Partei, auf dem nächsten Bundesparteitag eine klare Verurteilung auszusprechen.

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Die Linksjugend [’solid] distanzierte sich unterdessen von den Vorfällen. In einer Stellungnahme lehnte die Gruppe zudem die DDR und ähnliche Systeme ab.

Die Linkspartei prüft nun die Vorwürfe und treibt die Aufarbeitung voran. Mehrere Landespolitiker zeigten sich empört über die Äußerungen. Die Partei will das Thema auf dem anstehenden Bundesparteitag offiziell behandeln.

Quelle