Mainzer Marktfrühstück am Schillerplatz eröffnet – doch die Kritik reißt nicht ab
Kreszentia SchachtMainzer Marktfrühstück am Schillerplatz eröffnet – doch die Kritik reißt nicht ab
Mainzer Marktfrühstück hat am neuen Standort Schillerplatz eröffnet – doch die Kritik bleibt
Das beliebte Mainzer Marktfrühstück hat endlich am neuen Standort, dem Schillerplatz, seine Pforten geöffnet. Die Premiere fand am 21. März 2023 statt – mit einer Woche Verspätung, nachdem öffentliche Proteste den ursprünglichen Starttermin vereitelt hatten. Trotz des Umzugs sind die Bedenken von Anwohnern und lokalen Unternehmen jedoch weiterhin ungelöst.
Eigentlich sollte das Event bereits am 14. März starten, doch der Widerstand aus der Bevölkerung führte zur Verschiebung. Der Schillerplatz wurde wegen seiner geräumigen Fläche und guten Erreichbarkeit ausgewählt, um die großen Menschenmengen zu bewältigen, die sich wöchentlich versammeln. Der Markt findet nun jeden Samstag von 9 bis 15 Uhr statt und läuft von März bis Oktober oder November.
Oberbürgermeister Nino Haase räumte ein, dass es Zweifel an der Eignung des Schillerplatzes gebe. Gleichzeitig rief er die Anwohner dazu auf, den Besucherstrom als Teil der Tradition des Marktfrühstücks zu akzeptieren. Unterdessen kritisierten lokale Unternehmer wie Agnese De Covre vom Eiscafé De Covre, dass es vor der Verlegung keine ausreichende Abstimmung gegeben habe. De Covre äußerte zudem Bedenken wegen des frühmorgendlichen Alkoholkonsums auf dem Markt.
Die Stadtverwaltung hat die Beschwerden sowohl vom Schillerplatz als auch vom früheren Standort am Fischtor zur Kenntnis genommen. Offizielle betonten, man nehme die Rückmeldungen der Anwohner ernst – konkrete Änderungen wurden jedoch bisher nicht angekündigt.
Das Marktfrühstück findet nun am Schillerplatz statt, doch die Spannungen um seine Auswirkungen bleiben bestehen. Unternehmen und Anwohner fordern weiterhin bessere Kommunikation und Lösungen. Die Stadt hat bisher noch keine konkreten Schritte vorgestellt, um die anhaltenden Sorgen zu beheben.






