Michael Müllers neues Leben nach dem Abschied aus der Berliner Politik
Michael Müller: "Ich wecke morgens nicht auf und heule" - Michael Müllers neues Leben nach dem Abschied aus der Berliner Politik
Michael Müller, Berlins ehemaliger regierender Bürgermeister, genießt heute ein ruhigeres Leben, seit er sich aus der Politik zurückgezogen hat. Sein Abschied folgte auf die Bundestagswahl 2022, bei der er kein Mandat erringen konnte. Seither hat sich sein Alltag radikal verändert – frei von den starren Zeitplänen des öffentlichen Amtes.
Müllers politische Karriere endete endgültig, als er bei der Bundestagswahl 2025 sein Direktmandat verlor. Die Berliner SPD hatte ihn auf der Landesliste zu weit hinten platziert, sodass ihm der Weg zurück in den Bundestag versperrt blieb. Zuvor hatte er von 2014 bis 2021 als regierender Bürgermeister amtiert, oft mit Arbeitszeiten von 7:30 Uhr morgens bis spät in die Nacht.
Heute gestaltet sich sein Tagesablauf deutlich entspannter: Er kann ausschlafen, seine Aktivitäten selbst bestimmen und muss sich nicht mehr den unerbittlichen Anforderungen der Führungsetage stellen. Zwar verfolgt er die Landespolitik weiterhin, doch sein Engagement ist weniger intensiv als früher.
Müller bleibt der Öffentlichkeit verbunden – allerdings nach eigenen Regeln. Er leitet die Setzerei, ein Büro in Berlin-Charlottenburg, das als Treffpunkt für politische und kulturelle Veranstaltungen dient. Der Ort spiegelt auch seine Vergangenheit als Drucker wider und verbindet sein früheres Handwerk mit seinen anhaltenden gesellschaftlichen Interessen. Daneben engagiert er sich ehrenamtlich im Kuratorium des Jüdischen Museums Berlin und ist stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft.
Gelegentlich nimmt er noch an internen Bundestagssitzungen teil, wofür er inzwischen jedoch Einladungen benötigt. Kritisch äußert er sich zudem zu den Schwächen der Berliner SPD, der er mangelnde Ausgewogenheit und Vielfalt innerhalb der Partei vorwirft.
Müllers Übergang vom Bürgermeister zum Rentner hat ihm ein neues Kapitel an Flexibilität und persönlicher Freiheit eröffnet. Sein politischer Einfluss ist geschwunden, doch durch kulturelles und gesellschaftliches Engagement bleibt er verbunden. Die Setzerei und seine ehrenamtlichen Tätigkeiten halten ihn aktiv – wenn auch in kleinerem Rahmen als einst.
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