26 June 2026, 06:19

Mike Amiri zeigt in Paris eine Kollektion zwischen Dekadenz und persönlichem Meilenstein

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Mike Amiri zeigt in Paris eine Kollektion zwischen Dekadenz und persönlichem Meilenstein

Designer Mike Amiri präsentierte in Paris seine neueste Kollektion – und brach damit mit seinem sonst so sonnendurchfluteten, nostalgischen Bild von Los Angeles. Diesmal widmete er sich der raueren, dekadenteren Seite der Stadt. Die Show hatte für ihn auch eine persönliche Bedeutung: Seine Eltern besuchten erstmals die Paris Fashion Week, um seine Arbeit live zu erleben.

Den Auftakt der genderneutralen Präsentation bildete ein schlichtes, schiefergraues Anzug-Ensemble, inspiriert von American Gigolo. Die Kollektion glänzte mit kühnen, neonfarbenen Akzenten – etwa Hosen mit Pythonschlangenmuster oder Strickteilen im Zebralook. Statt der sonst typischen lässig drapierten Jacken setzte Amiri diesmal auf präzisere Schulterlinien und hochtaillierte, gebügelte Hosen mit scharfer Bündelung.

Patchwork-Leder und mit Satin bestickte Jacken erinnerten an Ryan Goslings Figur in Drive. Zudem stellte der Designer seine erste Schmucklinie vor, entstanden in Zusammenarbeit mit Yves Spinelli und Dwyer Kilcollin vom Label Spinelli Kilcollin. Amiris Vater – eine prägende Figur für sein Schaffen – war erstmals bei einer Pariser Show dabei.

Seine Eltern, als iranische Immigranten in die USA gekommen, zeigten sich während der Präsentation sichtbar gerührt. Ihre Anwesenheit verlieh der Veranstaltung eine persönliche Note, die Amiris sich weiterentwickelnden ästhetischen Ansatz unterstrich.

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Die Kollektion vereinte präzises Tailoring mit mutigen, retro-inspirierten Details. Gleichzeitig markierte sie den Launch von Amiris erster Fein-Schmucklinie. Dass sein Vater die Show erstmals in Paris miterlebte, machte den Abend zu einem Meilenstein – für den Designer wie für seine Familie.

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