13 March 2026, 14:23

Mitteldeutsche Regiobahn und GDL einigen sich auf fairen Tarifvertrag bis 2028

EinBlueprint einer Bahnstation mit den Worten "American Jobs Plan" darauf, das einen Zug auf der rechten Seite und Bahnschienen daneben zeigt.

Tarifabschluss zwischen Mitteldeutsche Regiobahn und GDL erzielt - Mitteldeutsche Regiobahn und GDL einigen sich auf fairen Tarifvertrag bis 2028

Mitteldeutsche Regiobahn und Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einigen sich auf neuen Tarifvertrag

Die Mitteldeutsche Regiobahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben einen neuen Tarifabschluss vereinbart. Die Vereinbarung betrifft rund 400 Beschäftigte an den Standorten Leipzig und Chemnitz und tritt im März 2026 in Kraft. Beide Seiten bezeichneten das Ergebnis als ausgewogene und zukunftsfähige Lösung für die Belegschaft und den Betriebsablauf.

Der auf zwei Jahre angelegte Vertrag sieht eine mehrstufige Anpassung der Entgeltstruktur für alle Mitarbeiter vor. Grundgehälter und Zulagen steigen schrittweise an, auch Urlaubsgelder und Auszubildendenvergütungen werden schrittweise erhöht. Zudem umfasst die Einigung strukturelle Änderungen an den Gehaltstabellen.

Die Mitteldeutsche Regiobahn betreibt wichtige Regionalstrecken in Mitteldeutschland, darunter die Linien RE 6, RE 3 und RB 45 sowie das Elektronetz Mittelsachsen. Geschäftsführer Roman Bartels betonte, der Tarifabschluss biete Planungssicherheit und würdige die Leistungen der Mitarbeiter.

Die Verhandlungen verliefen ohne Streiks oder größere Konflikte – ein Novum in den vergangenen drei Jahren. Über frühere Tarifrunden, die möglicherweise die Personalstärke beeinflussten, wurden keine Details bekannt.

Der Vertrag läuft bis 2028 und sieht gestaffelte Lohnerhöhungen sowie überarbeitete Gehaltsstrukturen vor. Die Beschäftigten in Leipzig und Chemnitz erhalten ab kommendem Jahr angepasste Vergütungspakete. Ziel der Vereinbarung ist es, Stabilität für die Belegschaft und den Regionalverkehr des Unternehmens zu schaffen.

Quelle