Neue Rettungswache in Langelsheim: 4,5 Millionen für schnellere Notfallhilfe
Hans-Theo BaumNeue Rettungswache in Langelsheim: 4,5 Millionen für schnellere Notfallhilfe
Baubeginn für neue Rettungswache in Langelsheim – 4,5-Millionen-Investition in die Zukunft
Heute wurde offiziell der Bau einer neuen Rettungswache in Langelsheim eingeleitet. Die 4,5 Millionen Euro teure Einrichtung soll die Einsatzzeiten verkürzen und die Rettungsdienste im Landkreis Goslar modernisieren. Lokale Verantwortliche bezeichnen das Projekt als eine zukunftsweisende Investition in die Sicherheit und Effizienz der Region.
Mit dem Spatenstich startete ein Vorhaben, das bis zum Spätsommer 2027 abgeschlossen werden soll. Landrat Dr. Alexander Saipa und Langelsheims Bürgermeister Ingo Henze lobten die Wache als "moderne, leistungsstarke und richtungsweisende Lösung" für die Notfallversorgung. Der Standort im Gewerbegebiet Langelsheim wurde bewusst gewählt, um die Anfahrtszeiten zu Orten wie Lutter und Liebenburg zu optimieren.
Das eingeschossige Gebäude verfügt über eine Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen sowie Lager- und Technikräumen, die den aktuellen DIN-Sicherheitsnormen entsprechen. Für die Einsatzkräfte sind separate Umkleide- und Sanitärbereiche, ein Desinfektionsraum sowie ein Schulungsraum vorgesehen. Zudem gibt es ein Büro, eine Küche, einen Aufenthaltsraum, eine Terrasse und vier Ruheräume – alles auf Ergonomie und effiziente Arbeitsabläufe ausgelegt.
Ein zentrales Anliegen ist die Energieeffizienz: Die Hälfte des Daches wird mit Photovoltaikmodulen ausgestattet. Eine Variable Refrigerant Flow (VRF)-Klimaanlage übernimmt Heizung und Kühlung und senkt so die langfristigen Betriebskosten. Thomas Ebert, Betriebsleiter der kreiseigenen Versorgungsbetriebe, betonte den Fokus auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit des Projekts.
Nach der Fertigstellung wird die 4,5 Millionen Euro teure Wache als zentraler Knotenpunkt für schnellere Notfalleinsätze dienen. Durch ihr fortschrittliches Design und die strategische Lage sollen die medizinische Versorgung und Rettungsdienste im gesamten Landkreis verbessert werden. Die Inbetriebnahme ist für den Spätsommer 2027 geplant.






