09 May 2026, 16:21

Neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg: Nicole Razavi übernimmt von Winfried Hermann

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke.

Neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg: Nicole Razavi übernimmt von Winfried Hermann

In Baden-Württemberg übernimmt eine neue Verkehrsministerin das Amt: Nach 15 Jahren gibt Winfried Hermann (Grüne) den Posten ab. Seine Nachfolgerin wird Nicole Razavi, eine langjährige Landtagsabgeordnete, die die Position in der neu gebildeten grün-schwarzen Koalitionsregierung übernehmen wird. Der Wechsel markiert einen Führungswechsel in einem der einflussreichsten Verkehrsressorts Deutschlands.

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Winfried Hermann, eine prägende Figur der Grünen, hat seit 2011 die Verkehrspolitik des Landes maßgeblich gestaltet. Unter seiner Ägide wurden das Schienennetz ausgebaut, die Radinfrastruktur gestärkt und die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge deutlich erweitert. Mit seinem Rücktritt endet eine Ära des Engagements für nachhaltige Mobilität in der Region.

Nicole Razavi, die seit fast zwei Jahrzehnten dem Landtag angehört, wird künftig die großen Verkehrsprojekte des Landes verantworten. Sie folgt Hermann im Rahmen des Koalitionsvertrags zwischen Grünen und CDU nach. Zuvor war Razavi Bauministerin, doch bereits länger in verkehrspolitische Debatten eingebunden – etwa als Befürworterin des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21.

Anders als ihr Vorgänger hat Razavi in der Vergangenheit die Verkehrspolitik der grün-roten Landesregierung offen kritisiert. Ihre Ernennung deutet auf eine Neuausrichtung des Ministeriums hin, wobei Projekte wie Stuttgart 21 und weitere Infrastrukturvorhaben im Mittelpunkt stehen werden. Der Wechsel fällt in eine Phase, in der sich die Landesregierung auf die neue politische Partnerschaft einstellt.

Mit dem Wechsel vom Bauministerium ins Verkehrsressort übernimmt Razavi die Verantwortung für zentrale Infrastrukturentscheidungen. Die künftige Verkehrspolitik der Koalition wird die Zukunft der Mobilität in Baden-Württemberg prägen – mit Großprojekten wie Stuttgart 21 unter ihrer Führung. Während Hermann ein Erbe des ökologischen Verkehrsausbaus hinterlässt, bringt Razavi einen anderen Ansatz in das Amt ein.

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