Niedersachsen drängt: Region Braunschweig muss bis 2027 Windkraftflächen ausweisen
Harry JesselNiedersachsen drängt: Region Braunschweig muss bis 2027 Windkraftflächen ausweisen
Niedersachsen hat strenge gesetzliche Vorgaben für den Ausbau der Windenergie an Land festgelegt. Die Region Braunschweig muss nun bis 2027 2,46 Prozent ihrer Fläche für Windparks ausweisen. Kommunen können zusätzlich Flächen für ein separates Ziel bis 2032 bereitstellen.
Die Region passt derzeit ihren Raumordnungsplan an, um diese Anforderungen zu erfüllen. Ein überarbeiteter Entwurf wird nach öffentlicher Rückmeldung und neuen Daten erstellt.
Ursprünglich waren 88 Standorte als Vorranggebiete für Windenergie vorgesehen. Acht davon wurden nun gestrichen, darunter ein großes Gebiet nahe der Grenze zwischen Gifhorn und Peine. Die verbleibenden 80 Zonen decken weiterhin etwa 2,9 Prozent der Gesamtfläche der Region ab.
Auch an 56 der geplanten Zonen gab es Änderungen. Ein neues Gebiet südlich von Kirchberg wurde in die Liste aufgenommen. Gemeinden können den Ausbau zusätzlich fördern, indem sie weitere Flächen für das 2032-Ziel freiwillig zur Verfügung stellen.
Der aktualisierte Plan soll mit den verbindlichen Ausbauregeln Niedersachsens für Windenergie übereinstimmen. Die endgültige Auswahl der Zonen wird die künftige Entwicklung in der Region Braunschweig prägen. Lokale Beiträge könnten dazu beitragen, das ursprüngliche 2027-Ziel sogar zu übertreffen.






