02 May 2026, 08:21

NRW-Inklusionsgutschein bricht 2022 alle Förderrekorde mit 400 Projekten

Ein barrierefreies Badezimmer mit Dusche, Handläufen, Vorhang, einer Wand mit Plakaten, einem Ständer mit Tablett und einem Fenster.

NRW-Inklusionsgutschein bricht 2022 alle Förderrekorde mit 400 Projekten

Nordrhein-Westfalens Inklusionsgutschein erreicht 2022 neuen Höchststand

Das Inklusionsgutschein-Programm von Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2022 einen Rekord: Nie zuvor wurden mehr Projekte gefördert. Über 812.000 Euro flossen in 400 Initiativen, die sich für bessere Teilhabe und Barrierefreiheit einsetzen. Seit seinem Start im Jahr 2019 unterstützt das Programm Vereine und lokale Gruppen dabei, inklusive Angebote zu schaffen.

Das Jahr 2022 war das bisher erfolgreichste seit Einführung des Gutscheins. Insgesamt wurden 812.000 Euro an 400 Projekte vergeben – die höchste Anzahl an Anträgen und Fördergeldern seit Beginn. Zu den geförderten Vorhaben zählten etwa zwei Projekte des Special-Fly e.V. in Viersen: ein Schwimmangebot für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen sowie ein mobiles Snoezelen-Snoezelraum für sensorische Entspannung.

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Der Inklusionsscheck NRW, wie er vor Ort bekannt ist, steht auch 2023 zur Verfügung. Vereine, Verbände und lokale Gruppen können bis zu 2.000 Euro beantragen, um ihre Aktivitäten inklusiver zu gestalten. Gefördert werden unter anderem Feste, Workshops, Ausstellungen oder Publikationen.

Die Anträge müssen online über die Website des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales eingereicht werden. Die Frist für dieses Jahr endet am 30. September – Organisationen haben also noch mehrere Monate Zeit, ihre Konzepte auszuarbeiten.

Der anhaltende Erfolg des Programms zeigt das wachsende Bedürfnis nach inklusiven Gemeinschaftsprojekten. Da auch 2023 noch Mittel verfügbar sind, können weitere Initiativen Unterstützung erhalten, um Barrieren abzubauen. Interessierte Gruppen haben bis Ende September Zeit, ihre Anträge online einzureichen.

Quelle