"Ohligs City Ring": Neue Einbahnstraßen und weniger Parkplätze in Solingen
Kreszentia Schacht"Ohligs City Ring": Neue Einbahnstraßen und weniger Parkplätze in Solingen
Im Rahmen des Projekts „Ohligs City Ring“ werden derzeit Pläne zur Umgestaltung des Verkehrsflusses im Bereich Rennpatt diskutiert. Die Stadt argumentiert, dass die Änderungen die Sicherheit verbessern werden, indem sie Konflikte zwischen parkenden Autos, Bussen und dem Gegenverkehr verringern. Kern der Vorschläge sind ein neues Einbahnstraßensystem und erweiterte Bushaltestellen.
Ziel des Projekts ist die Einführung eines Einbahnsystems in der Rennpatt, um den Verkehrsfluss zu erleichtern und Busse reibungsloser verkehren zu lassen. Gleichzeitig soll dadurch sichergestellt werden, dass Gehwege frei bleiben und Busse sowie Lkw besser auf die Bahnstraße einbiegen können.
Geplant sind zudem neue barrierefreie Bushaltestellen, darunter eine speziell für Schulkinder. Diese Maßnahmen sollen den Busverkehr attraktiver machen und die Erreichbarkeit des Nachbarschaftszentrums verbessern.
Allerdings gehen durch die Umgestaltung insgesamt 35 Parkplätze verloren. Besonders betroffen sind die Kottendorfer Straße und die Bahnstraße, wo durch neue Halteverbote und Verkehrsregeln 28 Stellplätze entfallen. Zunächst werden acht Parkplätze in der Rennpatt wegfallen, doch die Stadt plant, dies auszugleichen, indem ein ehemaliger Schulbus-Bereich in acht neue Parkplätze umgewandelt wird.
Noch unklar ist, wo die verbleibenden verlorenen Parkplätze ersetzt werden könnten. Auch die Gesamtzahl der öffentlichen Parkmöglichkeiten im Gebiet wurde bisher nicht genannt, und die tatsächlichen Auswirkungen des Verlusts von 35 Plätzen wurden nicht bewertet.
Die Diskussion dreht sich nun darum, ob die Vorteile für Sicherheit und Barrierefreiheit den Verlust an Parkflächen überwiegen. Anwohner, Kunden und Besucher benötigen alternative Lösungen – doch bisher gibt es keine konkreten Zusagen. Bevor die Pläne voranschreiten, muss die Stadt diese Bedenken ausräumen.






