Ostdeutsches Wirtschaftsforum sucht Lösungen für Investitionen und Fachkräftemangel
Harry JesselOstdeutsches Wirtschaftsforum sucht Lösungen für Investitionen und Fachkräftemangel
Ostdeutsches Wirtschaftsforum (OWF) startet an diesem Sonntag in Bad Saarow
Vom 26. Mai bis zum 2. Juni kommt in Bad Saarow (Brandenburg) die politische und wirtschaftliche Elite Deutschlands zusammen, um über die Zukunft der deutschen Wirtschaft zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen geopolitischer Krisen sowie die Reformpläne der Bundesregierung.
Die Veranstaltung wird am Sonntag mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, Elisabeth Kaiser, eröffnet. Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Dienstag eine Rede halten, während Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ihre geplante Teilnahme kurzfristig abgesagt hat.
Ein kürzlich veröffentlichter Wettbewerbsfähigkeitsbericht Ostdeutschland unterstreicht die drängenden Herausforderungen der Region: geringe Investitionen, ein massiver Fachkräftemangel und eine schnell alternde Bevölkerung. Der Bericht warnt vor einem weiteren wirtschaftlichen Abhängen und fordert dringendes Handeln.
Während des dreitägigen Forums werden Lösungsansätze erörtert, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Die Debatten konzentrieren sich darauf, wirtschaftliche Rückschläge zu überwinden und die Position des Landes in einem sich wandelnden globalen Umfeld zu festigen.
Am 2. Juni endet die Konferenz mit einer Bilanz zu den zentralen Fragen der ostdeutschen Wirtschaft. Die Organisatoren hoffen, dass die Gespräche zu konkreten Schritten führen – etwa bei der Schließung von Investitionslücken, der Bewältigung des Arbeitskräftemangels und der demografischen Entwicklung. Die Ergebnisse könnten die künftige Politik für die Region prägen.






