Protest mit veganem Hakenkreuz: Aktivisten stören AfD-Veranstaltung in Heidenheim
Kreszentia SchachtProtest mit veganem Hakenkreuz: Aktivisten stören AfD-Veranstaltung in Heidenheim
Eine Gruppe linksgerichteter Aktivist:innen hat eine Frühstücksveranstaltung der AfD in Heidenheim gestört, indem sie aus veganem Hackfleisch ein Hakenkreuz legte. Die Aktion, die in einem örtlichen Hotel stattfand, löste Empörung aus und führte zu polizeilichen Ermittlungen wegen möglicher Rechtsverstöße.
Die Aktivist:innen hatten heimlich Zimmer im Hotel gebucht, um Zugang zum Frühstücksbereich zu erhalten, wo die AfD-Veranstaltung stattfand. Dort formten sie 1,2 Kilogramm veganes Hackfleisch, Zwiebeln und Gurken zu einem Hakenkreuz. Um das Symbol herum schrieben sie die Worte „Hütet euch vor der NSAFD“ – ein Wortspiel mit dem Parteinamen – und präsentierten die Installation als politische Kritik.
Die Gruppe Zentrum für Politische Schönheit, bekannt für provokante Aktionen, bekannte sich zu der Tat. Einige Mitglieder berichteten später von Drohungen durch AfD-Politiker:innen nach dem Vorfall. Parteichef Emil Sänze verurteilte die Aktion als „Schande“ und forderte Konsequenzen.
Nun prüft die Polizei, ob die Verwendung des Hakenkreuzes – normalerweise in Deutschland verboten – in diesem Fall als Teil einer geschützten politischen Äußerung gerechtfertigt war.
Der Vorfall hat eine offizielle Überprüfung ausgelöst, ob die Botschaft der Aktivist:innen unter den Schutz der Meinungsfreiheit fällt. Die Behörden müssen entscheiden, ob die Einbindung des Hakenkreuzes in einen Protestkontext von strafrechtlichen Konsequenzen ausnimmt. Unterdessen bleiben die Spannungen zwischen der AfD und linksextremen Gruppen weiter angespannt.






