21 March 2026, 10:25

"Rehné" – der einsame Hirsch, der an der A7 zu Hause ist

Ein Hirsch überquert eine Straße vor einem Haus, mit einem geparkten Auto auf der rechten Seite und Grünpflanzen und Mülltonnen im Hintergrund.

Tierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné" – der einsame Hirsch, der an der A7 zu Hause ist

Ein einzelner Hirsch, von Anwohnern "Rehné" getauft, ist seit über zwei Jahren eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 in Schleswig-Holstein. Das Tier, das erstmals im Frühling 2024 gesichtet wurde, grast friedlich auf Feldern nahe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover. Trotz der ungewöhnlichen Lage bestätigen die Behörden, dass es bisher weder Unfälle noch Störungen verursacht hat.

Der Hirsch, dessen Alter auf etwa drei Jahre geschätzt wird, soll in der Region geboren worden sein und verlässt sein Revier nur selten. Anders als bei Hirschen üblich zeigt er kein Interesse an der Partnersuche und bleibt ein Einzelgänger. Die Sichtungen blieben konstant: rund 15 im Jahr 2024, 12 im Jahr 2025 und ähnlich viele bis Anfang 2026.

Seit seinem ersten Auftauchen haben Polizei und Verkehrsbehörden Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. 2024 wurden Warnschilder mit der Aufschrift "Achtung: Freilaufender Hirsch" aufgestellt, zudem finden regelmäßige Streifenfahrten in dem Gebiet statt. Ein ortsansässiger Landwirt unterstützt die Bemühungen, die Bewegungen des Tieres einzuschränken, und seit 2025 kommt zusätzlich Drohnenüberwachung zum Einsatz, um Staus zu vermeiden. Trotz aller Maßnahmen konnte Rehné jedoch nie eingefangen werden, da er weder für Autofahrer noch für sich selbst eine Gefahr darstellt.

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Die Polizei rät Autofahrern weiterhin, bei einer Sichtungen des Tieres weder abrupt zu bremsen noch anzuhalten. Der Hirsch meidet den Verkehr, zeigt keine Aggression und hält sich strikt an seine gewohnte Routine in der Nähe der Autobahn.

Seine Anwesenheit hat zu anhaltenden Sicherheitsvorkehrungen geführt, darunter neue Warnschilder und verstärkte Kontrollen. Da bisher keine Zwischenfälle gemeldet wurden, wollen die Behörden die Überwachung zwar fortsetzen, betonen jedoch, dass ein Eingreifen nicht notwendig sei. Autofahrer werden dennoch aufgefordert, in der Nähe der A7 besonders auf Wildtiere zu achten.

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