Richtfest für moderne Feuerwache 610 in Duisburg – ein Meilenstein für die Einsatzkräfte
Harry JesselRichtfest für moderne Feuerwache 610 in Duisburg – ein Meilenstein für die Einsatzkräfte
Feuerwache 610 in Duisburg feiert Richtfest für Neubau
Die Feuerwehr Duisburg, Wache 610, hat einen wichtigen Meilenstein beim Bau ihrer neuen Feuerwache erreicht. Sechs Monate nach dem ersten Spatenstich versammelten sich Verantwortliche zum traditionellen Richtfest, um den Baufortschritt zu würdigen. Das mit 8,7 Millionen Euro veranschlagte Projekt liegt weiterhin im Zeitplan und bleibt innerhalb des Budgets – und verspricht moderne Räumlichkeiten für die ortsansässigen Einsatzkräfte und Auszubildenden.
Die Feierlichkeiten waren ein Novum für Philipp Bergmann, den neu ernannten Wehrleiter. Gemeinsam mit Stadtdirektor Martin Murrack, der die Feuerwehr verwaltungstechnisch betreut, lobte er die geleistete Arbeit des Bauteams. Murrack betonte den stetigen Fortschritt seit Baubeginn.
Die neue Wache wird auf einer Fläche von 1.270 Quadratmetern entstehen und sich in einen eingeschossigen Stahlbau für die Fahrzeughalle sowie einen zweigeschossigen Massivbau für die weiteren Funktionsbereiche gliedern. Die Fahrzeughalle bietet Platz für acht Einsatzfahrzeuge und eine separate Waschbucht. Das Hauptgebäude umfasst hingegen Funktionsräume, Schulungsbereiche sowie Aufenthaltszonen für das Personal.
Matthias Palapys, Geschäftsführer der Duisburger Infrastrukturgesellschaft (DIG), verwies auf die technischen Herausforderungen des Projekts. Besonders die hohen Kosten für Sonderinstallationen trügen maßgeblich zu den Gesamtkosten von 8,7 Millionen Euro bei.
Nach Fertigstellung wird die Wache der Feuerwehr Einheit 610, der Löschgruppe 603 sowie der Jugendfeuerwehr als Standort dienen. Die Modernisierung zielt darauf ab, die Ausbildungsstandards zu heben und die nächste Generation von Einsatzkräften in der Region zu fördern.
Die neue Feuerwache soll die Einsatzfähigkeit mehrerer Einheiten in Duisburg deutlich verbessern. Mit modernen Schulungseinrichtungen und erweiterter Fahrzeugkapazität bietet sie langfristige Vorteile – sowohl für aktive Einsatzkräfte als auch für den Nachwuchs. Die Bauarbeiten verlaufen planmäßig, bisher wurden keine Verzögerungen gemeldet.






