03 April 2026, 00:50

Sachsen wirbt in Seoul um südkoreanische Halbleiter-Partner und Investitionen

Nahaufnahme eines rechteckigen Halbleiterchips mit metallischem Glanz, umgeben von einem dünnen Metallrahmen und mit kleinen Löchern an seinen leicht erhöhten Rändern auf schwarzem Hintergrund.

Sachsen erweitert Kontakte in der Halbleiterbranche in Südkorea - Sachsen wirbt in Seoul um südkoreanische Halbleiter-Partner und Investitionen

Sachsen stärkt seine Beziehungen zur südkoreanischen Halbleiterindustrie. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Freistaats, die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS), hat kürzlich auf einer großen Messe in Seoul den Mikroelektronik-Standort des Landes beworben. Beide Regionen wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen, um Investitionen und technologische Partnerschaften voranzutreiben.

Auf der Semicon-Messe in Seoul betonte die WFS die Rolle Sachsens als größtes Mikroelektronik-Cluster Europas. Das unter dem Namen "Silicon Saxony" bekannte Netzwerk umfasst rund 3.600 Unternehmen und beschäftigt etwa 83.000 Menschen. Die wichtigsten Zentren liegen in Dresden und Chemnitz, doch auch andere Regionen tragen zu diesem Sektor bei.

Noch vor der Messe veranstaltete die WFS in Seoul ein Investorenforum, an dem rund 70 Vertreter südkoreanischer Unternehmen, Forschungsinstitute und Behörden teilnahmen. Im Mittelpunkt standen mögliche Projekte und Kooperationen, wobei die WFS Sachsens Stärken in der Chipfertigung und Innovation hervorhob.

Der Freistaat rechnet damit, dass die Zahl der Beschäftigten in der Mikroelektronik bis 2040 auf etwa 100.000 steigen wird. Treiber dieses Wachstums sind Investitionen wie die neuen Werke von TSMC sowie Erweiterungen bei Infineon und Globalfoundries. Südkorea, Heimat von Branchenführern wie Samsung und SK Hynix, ist für Sachsens Ambitionen ein zentraler Markt.

Die WFS hat ihre strategische Ausrichtung nun explizit auf Südkorea ausgeweitet. Zwar wurden noch keine konkreten Partnerschaftszahlen genannt, doch sehen die Verantwortlichen großes Potenzial für Joint Ventures und Technologietransfer.

Der Vorstoß für engere Verbindungen folgt Sachsens Ziel, sich als globaler Akteur in der Halbleiterbranche zu etablieren. Mit südkoreanischem Know-how und Sachsens wachsender Infrastruktur loten beide Seiten konkrete Projekte aus. Weitere Schritte hängen von den laufenden Verhandlungen und Investitionsentscheidungen ab.

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AKTUALISIERUNG

Historical Context: 2022 MoU Lays Groundwork for Saxon-South Korean Semiconductor Collaboration

Good to know: A 2022 memorandum of understanding between Saxony's WFS and South Korea's TIPA agency laid the groundwork for intensified cooperation. The agreement aimed to support SME exports, foster innovation partnerships, and explore new business opportunities. This historical context highlights the long-term strategic relationship building that underpins Saxony's current outreach to South Korea.