21 March 2026, 12:23

SPD Sachsen-Anhalt will faire Löhne und bezahlbares Wohnen vor Landtagswahl durchsetzen

Gemälde eines Flusses mit Booten, umgeben von Hügeln, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel, mit dem Text "Schloss Karlsruhe in Deutschland" unten.

Willingmann für ein gerechtes, aufgeschlossnes Sachsen-Anhalt - SPD Sachsen-Anhalt will faire Löhne und bezahlbares Wohnen vor Landtagswahl durchsetzen

Die SPD in Sachsen-Anhalt hat vor der Landtagswahl am 6. September ihre Schwerpunkte vorgestellt. Spitzenkandidat Armin Willingmann setzt sich für faire Löhne, bezahlbares Wohnen und eine realistische Personalplanung bei der Polizei ein. Das Wahlprogramm seiner Partei umfasst zudem Bildungsreformen und die Förderung der Energiewende.

Die ursprünglich für 2024 geplante, aber auf 2026 verschobene Wahl wird die Zusammensetzung des nächsten Landtages bestimmen, der derzeit 97 Abgeordnete zählt – darunter elf von der Linken.

Willingmann gerät mit der CDU in Konflikt über die Ziele bei der Polizeirekrutierung. Während die CDU die Behörde auf über 8.000 Beamte ausbauen will, hält er dieses Vorhaben für unrealistisch. Stattdessen schlägt er eine Zielmarke von 7.000 vor – aktuell sind es etwa 6.400.

Das SPD-Programm sieht vor, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zu senken und die Kosten für Kinderbetreuung zu reduzieren. Zudem unterstützt die Partei gebührenfreie Kitas, um Familien finanziell zu entlasten. Bildung bleibt ein zentrales Thema: Die SPD fordert eine vollständige staatliche Finanzierung von Schulmaterialien, um Ungleichheiten aufgrund des Einkommens der Eltern zu vermeiden.

In der Wirtschaftspolitik warnt Willingmann davor, selbst in schwierigen Zeiten billige Arbeitskräfte auszubeuten. Er betont die Notwendigkeit fairer Löhne und sieht in der AfD eine Gefahr für die Wirtschaft Sachsen-Anhalts. Die Haltung der Partei könnte seiner Meinung nach Fachkräfte davon abhalten, sich in der Region niederzulassen.

Die SPD setzt zudem auf die Energiewende als Jobmotor. Ihr Programm zielt darauf ab, Heizen und Energie bezahlbarer zu machen und gleichzeitig Zehntausende Arbeitsplätze im grünen Sektor zu schaffen.

Willingmanns Kritik an der AfD geht über die Wirtschaftspolitik hinaus: Die Rhetorik der Partei sende ein negatives Signal an Fachkräfte und könnte so die wirtschaftlichen Perspektiven des Landes schmälern.

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Mit Willingmann als Spitzenkandidat wird die SPD ihr Wahlprogramm finalisieren. Im Mittelpunkt stehen Entlastungen bei den Lebenshaltungskosten, Bildungsinvestitionen und nachhaltiges Jobwachstum. Besonders in der Polizeipersonalplanung und bei der Frage fairer Löhne grenzt sich die Partei damit von potenziellen Koalitionspartnern ab.

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