30 April 2026, 18:30

Städtetag übt scharfe Kritik am Heizungsgesetz und fordert mehr Planungssicherheit

Plakat bewirbt Bergbahn, Deutschland als Elektrostadt mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Städtetag übt scharfe Kritik am Heizungsgesetz und fordert mehr Planungssicherheit

Der Deutsche Städtetag hat Kritik an der Handhabung des Heizungsgesetzes durch die Bundesregierung geübt. Sein Hauptgeschäftsführer, Christian Schuchardt, fordert klarere Vorgaben, während die Kommunen gegen die Uhr arbeiten, um die neuen Fristen einzuhalten. Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf die lokalen Behörden wächst, bis November nachhaltige Wärmepläne vorzulegen.

Großstädte sollten ihre Pläne für die Wärmewende ursprünglich bis Ende Juli einreichen. Die Frist wurde jedoch auf November verlängert, um den Kommunen zusätzliche Zeit zu geben. Schuchardt verlangt nun frühere Klarheit über diese Pläne, um letzte Verwirrung zu vermeiden.

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Der Städtetag warnt, dass Städte und Versorgungsunternehmen die notwendigen Investitionen nicht allein stemmen können. Sowohl der Bund als auch die Länder müssten sich an der Finanzierung beteiligen. Zudem sollte der Deutschlandfonds, ein Bundesförderprogramm, an die Ziele der Wärmewende angepasst werden.

Planungssicherheit bleibt für die Kommunen ein zentrales Problem. Ohne sie könnte sich der Umstieg auf nachhaltige Wärmeversorgung verzögern. Von den Ländern wird erwartet, dass sie zur Risikominderung in ihren Regionen beitragen, doch die Abstimmung zwischen den verschiedenen Regierungsebenen steht noch aus.

Die Kommunen befinden sich nun in der Endphase der Erarbeitung ihrer Wärmepläne. Die verlängerte Frist bringt zwar etwas Entlastung, doch bleiben Unsicherheiten bei der Finanzierung und den Zuständigkeiten bestehen. Der Erfolg der Wärmewende hängt von klareren Vorgaben und einer geteilten finanziellen Unterstützung durch Bund und Länder ab.

Quelle