24 May 2026, 18:21

Steigende Mieten: Wie Wohngeld und Lastenzuschuss Haushalte entlasten können

Hohe Mietkosten? Hier können Sie staatliche Unterstützung erhalten

Steigende Mieten: Wie Wohngeld und Lastenzuschuss Haushalte entlasten können

Steigende Mieten setzen Rentner und einkommensschwache Familien in der gesamten Region unter Druck. Viele kämpfen damit, die Wohnkosten zu stemmen – doch es gibt finanzielle Hilfsangebote. Wohngeld und Lastenzuschuss könnten für Berechtigte eine Entlastung bieten.

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Wohngeld steht Haushalten zu, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Ob man Anspruch hat, hängt von der örtlichen Mietpreislage, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und steuerlichen Freibeträgen ab. Die Höhe wird individuell berechnet, wobei die durchschnittliche Auszahlung bei etwa 300 Euro pro Monat liegt.

Allerdings kann nicht jeder einen Antrag stellen. Wer bereits staatliche Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe bezieht, ist von der Förderung ausgeschlossen. Theoretisch kämen rund zwei Millionen Haushalte in Deutschland infrage – doch viele wissen nichts von dieser Unterstützung.

Auch Immobilienbesitzer, die finanziell an ihre Grenzen geraten, können Hilfe erhalten. Der Lastenzuschuss übernimmt einen Teil der wohnungsbezogenen Belastungen und entlastet so berechtigte Antragsteller. Beide Förderprogramme sollen die Folgen explodierender Wohnkosten abfedern.

Wer Beratung benötigt, findet beim SoVD in Braunschweig Unterstützung. Dort hilft man unter anderem bei Anträgen auf Wohngeld, Lastenzuschuss und rentenbezogene Fragen. Die nächste Anpassung der Wohngeldsätze ist für den 1. Januar 2027 vorgesehen.

Da die Mieten weiter steigen, bleiben Wohngeld und Lastenzuschuss zentrale Hilfsangebote. Das örtliche SoVD-Büro begleitet Antragsteller durch das Verfahren. Berechtigte können monatliche Zahlungen oder Zuschüsse erhalten, um ihre Wohnkosten zu senken.

Quelle