19 March 2026, 20:24

Taxipreise in Chemnitz steigen 2026 und 2027 deutlich an – das ändert sich für Fahrgäste

Gelbes Taxi fährt auf einer von Hochhäusern gesäumten Stadtstraße

Taxipreise in Chemnitz steigen 2026 und 2027 deutlich an – das ändert sich für Fahrgäste

Taxipreise in Chemnitz steigen in den nächsten zwei Jahren deutlich an

Die Tarife für Taxifahrten in Chemnitz werden in den kommenden zwei Jahren spürbar teurer. Der Stadtrat hat Erhöhungen beschlossen, die ab Mai 2026 in Kraft treten und Anfang 2027 nochmals angepasst werden. Die Änderungen sind das Ergebnis von Verhandlungen zwischen örtlichen Taxiunternehmen und Behörden und sollen wirtschaftliche Belastungen wie Inflation und höhere Löhne ausgleichen.

Die Anpassung der Preise wurde von der Taxigenossenschaft Chemnitz eG, einer lokalen Taxigenossenschaft, vorgeschlagen. Der Entwurf entstand nach Abstimmungen mit verschiedenen Institutionen und führte zu einer Novellierung der Taxitarifverordnung. Die neuen Regelungen gelten ab dem 1. Mai 2026.

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Der Grundpreis steigt dann auf 4,50 Euro und erhöht sich im Januar 2027 weiter auf 5,20 Euro. Auch die Kilometer- und Wartezeitgebühren werden angehoben, sodass die Durchschnittspreise in der ersten Phase um 15 bis 16 Prozent klettern. Eine zweite Erhöhung um etwa 7 Prozent folgt 2027.

Fahrgäste, die größere Fahrzeuge nutzen, müssen mit zusätzlichen Kosten rechnen: Der Zuschlag für Großraumtaxis steigt im Mai 2026 auf 7 Euro und im Januar 2027 auf 7,50 Euro.

Eine weitere wichtige Neuerung ist die Pflicht zur bargeldlosen Zahlung. Taxiunternehmen müssen künftig mindestens drei gängige Zahlungskarten akzeptieren, wenn Kunden dies wünschen. Die Anpassungen spiegeln die allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen wider, darunter steigende Mindestlöhne und anhaltende Inflation.

Die Preiserhöhungen treten ab Mai 2026 in Kraft, eine weitere Anpassung folgt im Januar 2027. Fahrgäste müssen dann für jede Fahrt mehr bezahlen, während Taxibetriebe verpflichtet sind, Kartenzahlungen anzubieten. Die Änderungen sollen die finanziellen Belastungen für Fahrer und Unternehmen in der Region abfedern.

Quelle