Trier krönt sich mit dramatischem 1:0 zum Landespokalsieger – und fliegt im Jubel fast auseinander
Hans-Theo BaumTrier krönt sich mit dramatischem 1:0 zum Landespokalsieger – und fliegt im Jubel fast auseinander
Trier hebt den Landespokal nach hart umkämpftem 1:0-Sieg gegen TuS Koblenz
Mit einem knappen, aber verdienten 1:0 gegen TuS Koblenz sicherte sich Trier den Landespokal. Der entscheidende Treffer gelang Noah Herber in der Schlussphase vor fast 9.000 Zuschauern im Moselstadion. Der Erfolg bescherte dem Verein zudem die Teilnahme an der Auslosung für den DFB-Pokal.
Die Partie begann mit klarer Spielkontrolle durch Trier, doch die gut organisierte Koblenzer Abwehr ließ kaum Lücken zu. Damjan Marceta und Sven König prüften Torhüter Michael Zadach mehrfach – doch dieser parierte jeden Versuch.
Im Verlauf der zweiten Halbzeit blieb Koblenz stabil und vereitelte weitere Trierer Angriffe. Doch in der 82. Minute brach Herber den Bann: Mit einem präzise platzierten Schuss besiegelte er den Sieg – zumindest fast. Denn die Nachspielzeit brachte noch einmal Turbulenzen.
Ein rüder Foulspiel von Dami Grgić führte zur Roten Karte für den Trierer Akteur und löste eine Rangelei auf dem Platz aus. Im Chaos der Szene sah auch Koblenz-Trainer Michael Stahl die Rote. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter ab und bestätigte damit Triers Triumph, während Koblenz die Hoffnung auf eine Überraschung begraben musste.
Der Sieg bringt Trier nicht nur den Landespokal, sondern auch einen Platz in der ersten Runde des DFB-Pokals. Koblenz hingegen bleibt trotz einer disziplinierten, letztlich aber ergebnislosen Leistung leer aus. In Erinnerung bleibt vor allem das dramatische Finale – und die späten Platzverweise, die den Schlussakord trübten.






